Blog

Traumaheilung » Was passiert in einer körperorientierten Traumatherapie?

Was passiert in einer körperorientierten Traumatherapie?

von | 04.07.2017 | 11 Kommentare

​In diesem Video beschreibe ich, wie körperorientierte Traumatherapien arbeiten, und zeige das anhand eines Beispiels.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Zur Kenntnisnahme: Seitdem ich das Video aufgenommen habe, ist einige Zeit vergangen und Therapieformen haben sich weiterentwickelt. Dies trifft auch auf SE von Peter Levine zu, der seine Methode erweitert hat. Ebenso hat auch die Methode von Pat Ogden mehr zu bieten als Schocktrauma-Arbeit.

Transkript

Mein Name ist Dami Charf und ich bin körperorientierte Psychotherapeutin.

Spezialisiert habe ich mich auf die Behandlung von Traumata und bilde in diesem Gebiet auch aus. Ich habe inzwischen meine eigene Therapieform entwickelt: Somatische Emotionale Integration (SEI®).

Im Bereich körperorientierter Traumatherapie arbeite ich mit Begeisterung und sehr viel Engagement. Immer wieder werde ich gefragt, was körperorientierte Traumatherapie eigentlich ist und was dabei in der Therapie passiert.

Das liegt daran, dass viele Menschen einfach Angst vor Therapien (insbesondere vor Traumatherapien) haben, weil sie sich eben vorstellen, dass sie durch ihre schrecklichen Erlebnisse noch einmal durch müssen.

Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag gerne darüber aufklären, was der Unterschied zwischen einer körperorientierten Therapie und z.B. einer verhaltenstherapeutischen Bildschirmtechnik ist.

Traumakategorien und Traumatherapien

Das Wichtigste ist erst mal, dass es bei allen auf dem Markt befindlichen Traumatherapien eigentlich um Schocktraumatherapien geht.

Das bedeutet, dass dort eben nur einzelne, singuläre Ereignisse bearbeitet werden. Leider wird das von den meisten Traumatherapeuten und auch in den meisten Trauma-Ausbildungen nicht explizit erwähnt.

Das musste ich mit meinen Klienten in einem langen und schwierigen Prozess herausfinden. Auch im Alltag, wenn man über Trauma spricht, meint man fast immer ein Schocktrauma, also ausgelöst durch einzelne überwältigende Ereignisse. Man spricht hier in der Fachsprache von der Traumakategorie 1.

Viel häufiger sind aber Entwicklungstraumata, bei denen langanhaltender, chronischer Stress vorgelegen hat, vielleicht auch eine gewisse Form von Vernachlässigung stattfand (Traumakategorie 2).

Der Begriff „Trauma“ kann hier ein bisschen irreführend sein, denn für die Entstehung eines Entwicklungstrauma braucht es eigentlich nur, dass Eltern sich vor 30 Jahren so verhalten haben, wie man es ihnen vorgegeben hat. Dazu gehört z.B. dass man den Säugling nur alle drei Stunden gefüttert hat und ihn sonst nur liegen gelassen hat, dass man meinte, Schreien sei gut für die Lunge und dass die Kinder egoistisch werden, wenn man sich zu viel um sie kümmert. Und dieses Verhalten der Eltern, was viel zu distanziert war und die Kinder allein gelassen hat, hat ganz häufig schon gravierende Folgen für uns als Erwachsene.

Deswegen ist der Begriff Trauma zum Teil irreführend, weil dann die meisten Leute an einzelne schreckliche Ereignisse denken, die passiert sein müssen, wie Misshandlung oder sexuelle Übergriffe. Das kann natürlich sein, aber das muss nicht sein. In dem Fall, dass verschiedene Arten von Traumatisierung für Menschen stattgefunden haben, spricht man von einer Komplextraumatisierung.

Schocktraumatherapie

In diesem Beitrag möchte ich erst mal die Arbeit mit Schocktraumata beschreiben, denn bei den meisten Komplextraumatisierungen und frühen Traumatisierungen ist auch Schock als Element enthalten. Meistens sind neben andauerndem Stress auch noch andere Dinge schief gegangen, man hat z.B. Gewalt erlebt oder Übergriffe, ist schwer gestürzt, hatte einen Autounfall, jemanden verloren oder eine Operation hinter sich.

All diese Dinge können traumatisierend sein und natürlich möchte man in einer Psychotherapie auch daran arbeiten. Nach einem Trauma hält der Körper den Schock im System fest und kann ihn nicht verarbeiten.

Das Trauma hat als Wesensmerkmal etwas Überwältigendes, auch wenn es vielleicht für andere Menschen in meiner Umgebung nicht überwältigend ist. Für mich hat es jedoch das Gefühl von Überwältigung und das ist hoch subjektiv. Also man kann nie sagen, dass ein Ereignis an sich traumatisierend ist. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf die Ereignisse, weil sie sehr unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten haben.

In den anderen Beiträgen habe ich schon erklärt, dass die Energie, die der Körper zur Bewältigung der Situation bereit gestellt hat, durch die Überwältigung und das daraus resultierende Erstarren im Körper und im Nervensystem fest hängt und nicht verarbeitet werden kann. Es fehlt dann das Signal, dass das Ereignis zu Ende ist. Und es ist diese hohe Energie, die zu den körperlichen und psychischen Symptomen führt, da der Körper nicht in den Normalzustand zurückfahren kann.

Durch eine Traumatisierung ist man dann die meiste Zeit außerhalb des „window of tolerance“, also entweder unterhalb der unteren Grenze (leer, sinnlos, kraftlos) oder über der oberen Grenze (übererregt, ständig in Bewegung). Auch das beschreibe ich in meinen früheren Beiträgen genauer. Deswegen gehe ich hier jetzt nicht darauf ein.

In meinem Blog erfährst du auch, worauf du bei der Suche nach einem geeigneten Traumatherapie-Therapeuten achten musst.

Vergleich der Schocktraumatherapie und der Entwicklungstraumatherapie

Was häufig im Zusammenhang mit einer Traumatisierung verloren geht, ist die Körperwahrnehmung. Denn der Körper ist praktisch der Ort der Schmerzen und unangenehmen Gefühle. Deswegen möchte man auch nicht zur Ruhe kommen, weil die ganzen negativen Gefühle wieder hoch kommen, sobald man zur Ruhe kommt.

Und Menschen sind schlaue Tiere, d.h. sie versuchen dem aus dem Weg zu gehen, indem sie einfach aktiv bleiben. In der Körperorientierten Traumatherapie nimmt man die Körperwahrnehmung als Schlüssel, um das Trauma verarbeiten zu können. Das bedeutet, dass man im Vorfeld erst mit den Menschen lernen muss, wie sie ihren Körper wieder fühlen können, ohne dabei Angst zu bekommen.

Der Unterschied zwischen einer Schocktrauma- und einer Entwicklungstraumaarbeit ist dann, dass man das „window of tolerance“ bei der Entwicklungstraumaarbeit größer machen will, sodass praktisch mehr Energie, mehr Stress, mehr Glück zwischen diesen beiden Grenzen Platz hat.

Bei einer Schocktraumaarbeit dagegen möchte ich oben und unten jeweils die Spitzen abtragen und abarbeiten, damit sie nicht mehr da sind. Aus meiner eigenen Erfahrung nützt das eine ohne das andere nichts. Denn es gibt selten Menschen, die nur ein Schocktrauma haben und bei denen sonst alles toll im Leben war. Die meisten haben ein sehr kleines „window of tolerance“ und sind deswegen auch sehr anfällig für andere Traumatisierungen.

Was für dich wichtig ist zu wissen, ist, dass man in der körperorientierten Traumapsychotherapie immer versucht, innerhalb dieses Fensters zu arbeiten. Man möchte nicht, dass Menschen wieder in die Erinnerung zurück fallen, dass sie diese wieder erleben, sie wieder fühlen. Das ist sozusagen ein absolutes Tabu und sollt so gut wie möglich vermieden werden. D.h. man versucht den Menschen in einem Fenster zu halten, in dem es eben noch angenehm oder höchstens ein bisschen unangenehm ist. Aber damit der Körper dennoch in Erregung geht, diese braucht man nämlich für die Abreaktion, arbeitet man am oberen Ende des Fensters.

Schritte in der Traumabearbeitung

Die Schritte in der Traumabearbeitung sind eigentlich in vielen Traumatherapien gleich. Mir sind noch ein paar Dinge wichtig, die vielleicht bei den anderen nicht vorkommen.

Ressourcen

Der erste Schritt, der für alle gleich ist, ist die Stabilisierungsphase, die Arbeit mit Ressourcen. Dabei geht es darum, jemanden kennenzulernen und auch mitzubekommen, was zumutbar ist und was nicht. Bei der Arbeit mit Ressourcen geht es immer darum Ressourcen zu vermehren und nicht darum, Ressourcen wegzunehmen.

Körperwahrnehmung

Im zweiten Schritt muss es unbedingt darum gehen, die Körperwahrnehmung wieder zu erlernen, sich wieder mit dem eigenen Körper anfreunden zu können und wahrzunehmen, dass nicht alles dem Körper weh tut oder mit Angst besetzt ist.

Kontakt

Ein Schritt, der mir ganz besonders wichtig ist, ist, dass Menschen wieder lernen Kontakt zu ihrem Körper zuzulassen. Denn manchmal, wenn wir aus dem Toleranzfenster fallen, brauchen wir Kontakt, um uns wieder beruhigen zu können. Wenn ich aber keinen Kontakt mit der Person herstellen darf, sie also nicht anfassen darf oder die Hand nehmen kann, weil das zu angstbesetzt ist, dann fehlen mir als Therapeutin unter Umständen die Möglichkeiten, jemanden wieder in das Toleranzfenster zu holen.

Grenzen

Der nächste Punkt ist das Wiederherstellen von Grenzen. Ein Trauma ist immer eine Verletzung von Grenzen. Wir wollen erreichen, dass die Menschen wieder sagen können, wenn sie etwas nicht wollen oder wenn sie etwas wollen, und dass sie sich verteidigen können. Sie sollen wieder spüren, was eine angemessene Nähe ist und was eine unangemessene Nähe ist. So soll die Angst vor Kontakt per se wieder abgelegt werden. Vielen geht es nämlich so, dass ihr Körper sofort starr wird, wenn ihnen jemand zu nahe kommt.

Orientierung

Ein ganz wichtiger Faktor ist die Arbeit mit der Orientierung. Man möchte, dass Menschen sich wieder in der Welt orientieren können, was oft in seiner Wichtigkeit unterschätzt wird. Orientierung bedeutet letztendlich, dass ich mir bewusst bin, dass ich mehrere Möglichkeiten habe. Dass das, wie ich jetzt lebe, oder das, was ich jetzt tue, nicht die einzige Möglichkeit ist. Und dafür hilft mir eben die Arbeit mit Orientierung. Bei einer traumatisierenden Überwältigung friert dieser Orientierungsreflex ein, der Nacken und die Schultermuskeln werden fest, was bei vielen Menschen zu chronischen Verspannungen führt. Und die möchte man wieder lösen.

Traumaexposition

Ein weiterer Schritt ist die sogenannte Traumaexposition. Dabei ist das Ziel, dass die festgehaltene Schockenergie wieder aus dem Körper kommt. Dabei ist ganz wichtig ist, dass wir nicht mit Gefühlen und Emotionen arbeiten. D.h. man bleibt rein auf der Körperebene, um nicht in die alten Gefühle zu kippen. Schließlich ist man ja froh, wenn man es einmal überlebt hat. Man will es nicht nochmal fühlen. Für den gesunden Menschenverstand ist das eigentlich ganz logisch, das heißt aber nicht, dass es das auch für Therapeuten ist. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass ich nicht nochmal fühlen möchte, wie genau es sich angefühlt hat, als jemand das und das mit mir gemacht hat, oder als ich den Unfall hatte, usw. Und das möchte man in der körperorientierten Traumatherapie eben auch nicht.

Integration

Der vorletzte Punkt ist die Integration und die Bearbeitung von Glaubenssystemen. Denn jede Traumatisierung bringt ein Glaubenssystem mit hervor. Es ändert sich für mich also die Sicht auf die Welt und plötzlich glaube ich z.B., dass die Welt gefährlich ist oder dass man Menschen nicht trauen kann. Es ist sehr wichtig, sich diese Systeme bewusst zu machen und sie wieder aufzulösen, damit man praktisch wieder den Zugang zu sich selbst, aber auch zu anderen findet.

Emotionale Integration

Schließlich kommt noch die emotionale Integration dazu. Jetzt kann sie durchgeführt werden, weil die Emotion nicht mehr überwältigend sind. Es ist vielleicht noch traurig und das muss es auch sein, weil Trauer ein ganz wichtiger Abschnitt in der Traumatherapie bzw. in jeder Therapie ist. Dinge müssen betrauert werden, damit etwas Neues beginnen kann.

Leitfaden für die körperorientierte Traumatherapie

Folgender Leitfaden ergibt sich daraus für die körperorientierte Traumatherapie:

  • Es wird nicht mit Emotionen gearbeitet, sondern man achtet immer darauf, was im Körper passiert. Die Körperwahrnehmung ist von enormer Wichtigkeit, denn sie führt uns auch wieder zu mehr Lebensfreude.
  • Der Körper trägt alle wichtigen Informationen in sich, auch über Traumata, die uns nicht (mehr) bewusst sind.
  • „Weniger ist mehr“: Es werden immer nur kleine Schritte gemacht. Schnell neigt man dazu, die Klienten zu überfordern. Etwas zu begreifen ist nicht dasselbe wie etwas zu integrieren. Unsere Integrationsfähigkeit ist nur klein und wir können nur „kleine Happen“ verdauen.
  • Die Abreaktion muss in einem angenehmen Umfeld stattfinden. Die Menschen fangen dabei an zu zittern und zu zucken, ohne dass ihnen dabei kalt ist. Vielmehr soll ihnen dabei warm sein und es soll sich angenehm anfühlen. Auf diese Weise verarbeitet der Körper das Trauma und nicht der Kopf. Trotzdem nehmen auch die psychischen Symptome ab oder verschwinden ganz. Im Video siehst du ein Beispiel dafür, wie eine Abreaktion ablaufen kann. Das Gute dabei ist, dass der Prozess der eigenen Kontrolle unterliegt und jederzeit unterbrochen werden kann.
  • Ein Trauma ist erst vollständig bearbeitet, wenn alle Reflexe wieder zur Verfügung stehen.

Ich hoffe, dass ich dir damit ein bisschen weiterhelfen konnte.
Auf meinem Blog findest du noch mehr Artikel zu diesem und anderen interessanten Themen.

Körperorientierte Traumatherapie: Besonderheiten und Ablauf

Die körperorientierte Traumatherapie stellt eine besondere Form der Traumabehandlung dar, die sich aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes bewährt hat. Ein wichtiger Bestandteil dieser Therapie ist die Körperwahrnehmung. Traumapatienten haben häufig Probleme mit der Körperwahrnehmung. Sie fühlen sich nicht mehr wohl in ihrer Haut, weshalb es bei der Therapie nicht ausreicht, nur auf der seelischen Ebene zu arbeiten. Die körperorientierte Traumatherapie knüpft an diesem Punkt an und zielt auf ein gutes Körpergefühl ab.

Den Körper neu wahrnehmen

Die körperorientierte Traumatherapie trägt dazu bei, den eigenen Körper wieder anzunehmen und mit diesem ein gutes Gefühl zu verbinden. So geht es auch darum, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu schöpfen, sodass das individuelle Körpergefühl nicht immer nur mit Schmerzen und Angst verbunden wird. Auf diesem Weg lernen Betroffene wieder Schritt für Schritt, dass sie Kontakt zulassen dürfen. Hierzu gehören auch Körperberührungen verschiedenster Art.

Was passiert im eigenen Körper?

Ein Kernpunkt der körperorientierten Traumatherapie ist die gezielte Fokussierung auf den Körper. So geht es bei dieser Therapieform weniger um die Arbeit mit Emotionen als vielmehr darum, auf den eigenen Körper zu achten. Dadurch kann eine positive Körperwahrnehmung geschult werden. Meine körperorientierte Traumatherapie basiert auf der Arbeit mit kleinen Schritten. Dadurch vermeide ich konsequent eine Überforderung meiner Klienten. Meine Klienten entwickeln dadurch wiederum ein positives Gesamtgefühl. Die kleinen Schritte sorgen zudem dafür, dass die Veränderungen besser akzeptiert und integriert werden können. Sie lassen sich von den Betroffen leichter verarbeiten.

Gratis! Hol dir das E-Book + Videoserie

Lerne Trauma besser zu verstehen und mehr Verständnis für dich zu haben!

Letzte Beiträge

Wie deine Stimmung beeinflusst wird – State-Dependent Memory

Wie deine Stimmung beeinflusst wird – State-Dependent Memory

Das State-Dependent Memory (zustandsabhängige Erinnerung) ist ein Konzept, das dir helfen kann, deine Reaktionen zu verstehen und gegebenenfalls zu verändern. Wir denken, wir erinnern uns immer an die gleichen Dinge und könnten alles abrufen, was wir im Gedächtnis...

Double bind oder was uns verrückt macht

Double bind oder was uns verrückt macht

Es gibt ein paar Wege Menschen vollkommen zu verunsichern oder gar verrückt zu machen. Besonders widersprüchliche Signale, Aussagen und Botschaften auf unterschiedlichen Ebenen der Kommunikation verwirren uns und tragen dazu bei, dass wir als Empfänger unsere eigene...

Selbstverletzendes Verhalten – wenn die Seele schmerzt

Selbstverletzendes Verhalten – wenn die Seele schmerzt

Selbstverletzendes Verhalten oder auch Autoaggression wird oft in Verbindung mit Ritzen oder Schneiden gebracht. Für die Betroffenen ist es häufig mit Scham verbunden. Sie verstecken ihre Wunden oder Narben und haben das Gefühl, damit allein zu sein. Es ist wichtig...

11 Kommentare

  1. Gierczak

    Guter articel.Mochte mehr dazu erfahren

    Antworten
  2. Daniel

    Die Meinung ,dass alles Trauma auf der Welt nur Schocktrauma sei, kann ich nur bestätigen.

    Ein Therapeut meine sogar, nur Leute die über Leichen gestolpert seien, könnten traumatisiert sein.

    Bei mir dümpelt die Diagnose seit Jahren zwischen Asperger und verschiedensten Persönlichkeitsstörungen herum.

    Die Diagnostik auf diesem Gebiet ist unterirdisch!

    Solche Videos sind unglaublich wichtig, gerade um die Öffentlichkeit darüber aufzuklären.

    Ein großes Lob hier an Dami Charf !!!

    …Könntest Du ein Video machen wo es um die Differentialdiagnostik geht, und woran man eindeutig Trauma verkennen kann?

    Antworten
    • Daniel

      Das Vorurteil der meisten Menschen ,dass alles Trauma nur Schocktrauma sein könnte, kann ich nur bestätigen.

      Ein Therapeut meine sogar, nur Leute die über Leichen gestolpert seien, könnten traumatisiert sein.

      Bei mir dümpelt die Diagnose seit Jahren zwischen Asperger und verschiedensten Persönlichkeitsstörungen herum.

      Die Diagnostik auf diesem Gebiet ist unterirdisch!

      Solche Videos sind unglaublich wichtig, gerade um die Öffentlichkeit darüber aufzuklären.

      Ein großes Lob hier an Dami Charf !!!

      …Könntest Du ein Video machen wo es um die Differentialdiagnostik geht, und woran man eindeutig Trauma verkennen kann?

      Antworten
  3. Britta

    Ich möchte mich zum Onlinekatalog mit Trauma leben anmelden.

    Antworten
  4. Antonia

    Liebe Dami, Somatic Experience von Peter Levine ist mittlerweile doch deutlich weiterentwicklt oder nicht? Sprich behandelt mittlerweile auch Entwicklungstraumatas, oder nicht?

    Wie schaut es bei EMDR (höre ich immer wieder ist auch für Bindungstrauma geeignet), Brainspotting, CRM von Lisa Schwarz aus, Hypnose?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Dami

      Liebe Antonia,
      dazu kann ich leider nichts sagen, weil mir die aktuellen
      Arbeitsweisen der einzelnen Therapieformen nicht bekannt sind.
      Da müsstest du selbst mal recherchieren. 🙂
      Herzliche Grüße,
      Dami

      Antworten
  5. Sabine Böhm

    Liebe Dami,
    wie das Leben so spielt habe ich über eine tolle Therapeutin in einer Rheumaklinik zu Dir gefunden. Leider hatte ich nur 2 Einzel Stunden bei ihr.
    Ich finde Du triffst es auf den Punkt. Ich habe mich auch immer gefragt was mit mir nicht stimmt, bin jetzt auch erkrankt und in Psychotherapie, aber leider hat es mir nicht weitergeholfen und hatte immer das Bedürfnis meinen Körper mit einzubeziehen. Eine ganz tolle Therapie bietest Du den Menschen an. Und das es das Entwicklungstrauma gibt ist so erlösend, das es einen Namen hat.
    Das müssten noch viele Therapeuten lernen. Ich bin sehr angetan und begeistert von deiner Vorgehensweise.
    Wie finde ich denn Zugang zu so einer Therapie in meiner Nähe?
    Ich wohne im nördlichen Baden-Württemberg.
    Ganz herzliche Grüße und schön das es Dich gibt
    Sabine

    Antworten
    • Dami

      Liebe Sabine, vielen Dank für das schöne Feedback!
      Leider kenne ich die therapeutischen Möglichkeiten in deinem
      Umfeld nicht, das müsstest du selbst recherchieren.
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  6. Ilse Knöfel

    Liebe Dami, ich bin nicht mehr die Jüngste! Obwohl ich sehr viel an mir gearbeitet habe, spüre ich immer noch ganz viel Unruhe und Getriebenheit in mir. Ein Osteopath hat mir gesagt, dass mein Körper sich überhaupt nicht entspannen kann.
    Ich würde gerne entspannter leben und deshalb meine Frage: wo kann ich eine körperorientierte Traumatherapie machen. Geht das auch Online bei euch?
    Liebe Grüße Ilse

    Antworten
    • Dami

      Liebe Ilse, ja das ist schwer. Eigentlich sollte dein Osteopath da auch Einluss drauf nehmen können. Es gibt biodynamische Osteopathie, die nicht nur funktional arbeitet und bei de Selbstregulation helfen kann. Online macht das nicht so viel Sinn, weil du jemanden brauchst der dich etwas Co-Reguliert (Siehe Selbstregulation). Falls ich jemanden in deiner Gegend kennen sollte… müsste ich wissen, wo du bist… Herzliche Grüße, Dami

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.