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Stürmische Zeiten brauchen einen windstillen Kopf

von | 09.04.2020 | 0 Kommentare

Hallo, ich bin Meera.

Neben meinem Job bei Dami im Online-Team bin ich leidenschaftlich Yogalehrerin und ich möchte dir gerne in diesem Blog Yogaübungen im Video weitergeben, die dir in dieser stürmischen Zeit helfen können.

Wir und Jetzt

Die aktuelle Zeit verlangt so einiges von uns ab. Wir sind in eine Situation des Ausnahmezustands geschmissen und versuchen den neuen Regeln gerecht zu werden, um uns selbst und andere vor dieser unsichtbaren Gefahr, dem Virus zu schützen.
Wir sollen Zuhause bleiben, soziale Kontakte meiden, dabei im Homeoffice arbeiten, auf unsere Kinder aufpassen wenn wir welche haben und den Haushalt schmeißen.

Dabei sind aber auch Viele im Moment einfach sehr allein, mit sich. Mit den eigenen sich im Kreis drehenden Gedanken, Ängsten und Problemen auf der Couch, mit Glück in der Sonne auf dem Balkon oder im Garten.

Die Achterbahn der Gefühle, die sich mehrmals am Tag im Looping überschlägt kennen im Moment alle Menschen mit denen ich in den letzten Wochen im Rahmen des “Social Distancing” Kontakt hatte. Direkt betroffen von der Situation oder auch nicht, das Nervenkostüm ist dünn. Kleinigkeiten bringen einen evtl. nun schneller an den Rand der Verzweiflung. Zumal das Leben ja nicht einfach halt macht wenn es draußen stürmt. Nein, wir müssen nun den Ausnahmezustand und unser Leben managen.

Wir bleiben zuhause… aber WIE bitteschön ohne durchzudrehen?

Wir wünschen uns immer häufiger eine Pause, wieder mehr Normalität. Endlich Ruhe von dem Sturm im Außen und in unserem Inneren, wenigstens für einen kurzen Moment! Ich selbst will oft einfach nur mal durchatmen und spüren, dass ich noch ich selbst bin.

Meine Methode für diesen Moment des Durchatmens und Spürens, für den Moment der Verbindung mit mir selbst ist Yoga und ich möchte Dir hier zwei kurze Yogaübungen weitergeben, die du ganz bequem Zuhause üben kannst. Für die Pause im Kopf und die ersehnte Ruhe von dem Sturm der Realität.

Die Yogaübungen

Für die folgenen Yogaübungen brauchst du keinerlei Vorerfahrung. Ziehe dir hierzu bequeme Klamotten an und für das bessere Spüren die Schuhe aus und vielleicht magst du Barfuß sein. Lege dir gerne eine Matte hin, diese ist aber nicht unbedingt nötig. Du kannst die erste Yogaübung auch einfach auf einem Stuhl, der frei im Raum steht oder im Schneidersitz mit Sitzkissen auf dem Teppich machen und die zweite Übung an einer Stelle in deiner Wohnung, an der du deine Arme frei in alle Richtungen ausstrecken kannst und wo es dir nicht zu kalt an den Füßen wird.

Yoga als Mittel zur Selbstregulation macht für dich nur Sinn, wenn du es aushalten kannst in deinen Körper hinein zu fühlen. Wenn du dich traust dich und deinen Körper im Moment spüren zu lernen.

In folgendem Video findest du eine Anleitung zu der yogischen Ujjayi Atemtechnik (Pranayama) mit anschließenden leichten Bewegungen im Sitzen. Das Ujjayi wird auch siegreicher Atem genannt und ist eine Technik, mit der du deinen Atem in die länge ziehen kannst. Er gibt Energie, hilft gegen Stress und Unruhe. Der Atem wird in der Kehle gebremst und damit wird dein parasympathisches Nervensystem trainiert und fängt an den Körper und den Geist zu entspannen. Viel Vergnügen bei der Yogaübung 🙂​

Ujjayi Pranayama für Anfänger

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Im zweiten Video findest du eine Anleitung zu einer einfachen Yogaübung im Stehen, die deine Gegensätze (rechts, links, oben, unten aber auch Ein- und Ausatmung) im Körper vereint und dich somit in deine eigene Mitte bringt, dich zentriert. Die Abfolge der Bewegung basiert auf dem Sri Yantra, einer “rituellen” Geometrie aus dem Hinduismus und Tantrismus. Das Sri Yantra ist an dieser Stelle im übertragenen Sinne das Symbol, die universelle Geometrie (Yantra) für den Ausgleich der Gegensätze und deine Schöpfungskraft. Auch bei dieser Yogaübung wünsche ich dir viel Vergnügen 🙂

Einfaches Sri Yantra Yoga

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Vielen Dank für dein Interesse. Ich hoffe du konntest den beruhigenden und ausgleichenden Effekt für dich zuhause spüren und hast deine ersehnte Pause genießen können.

Mit Grüßen und Dank an meine Freundin Caro.

Insane times need calm minds 😉

Herzliche Grüße
Meera

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