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Trauma und Scham

07.07.2017 | 51 Kommentare

​Über Scham wird nicht gern geredet, den meisten ist es unangenehm. Gleichzeitig ist es aber auch ein Thema, über das wir wenig wissen.

Zunächst möchte ich bemerken, dass Scham neben der unangenehmen, selbstzerstörrerischen Seite auch eine sehr gesunde und wichtige Komponente hat. Zum einen ist sie ein wichtiges Charakteristikum, wenn wir andere kennenlernen. Wir haben ungern Kontakt mit Menschen, die sich grundsätzlich nicht schämen. Dies liegt daran, dass solche Menschen kein Gefühl dafür haben, wann sie uns zu nahe treten, oder welche Benimmregeln in bestimmten sozialen Kontexten wichtig sind. Das bedeutet also, dass unser soziales Verhalten in hohem Maß von Scham geregelt wird

Entstehung von Scham

Scham entsteht bereits am Ende des ersten Lebensjahrs bzw. am Anfang des zweiten. Denn plötzlich sind wir mobil und krabbeln überall herum. Wir lieben es, alles anzufassen und z.B. Tischdecken herunter zu ziehen, weil da ganz viel Selbstwirksamkeit im Spiel ist und ganz viel Freude, die Welt zu entdecken.

In dem Moment, wenn wir mehr Selbstständigkeit lernen, setzen unsere Eltern Scham ein, um uns daran zu hindern, irgendetwas zu tun, was wir nicht tun sollten. Anscheinend gibt es einen biologischen Mechanismus, der Babys oder Kleinkinder erstarren und in sich kollabieren lässt, wenn ein bestimmter Ton kommt (etwa ein „Hör auf!“). Kinder stellen jede Tätigkeit dann sofort ein. Dieser Mechanismus ist sehr wichtig für das Überleben, etwa wenn die Eltern ihr Kind vor einer Gefahr wie einen Abgrund, auf den sich das Kind zu bewegt, warnen. Dafür scheint die Natur diesen Kollaps in uns eingeprägt zu haben. Und diesen Kollaps nennen wir Scham.

Das Kind ist in diesem Fall ​ tatsächlich tief resigniert. Das kommt daher, weil es eigentlich, sobald es etwas bewegt und sobald es etwas für sich Tolles gemacht hat, zu seinen Eltern schaut und diesen freudigen Blick erwartet, mit dem es hoffentlich das ganze erste Jahr für jeden Pups bedacht worden ist. Und jetzt plötzlich ist der Blick aber nicht mehr freundlich und dadurch kommt es praktisch intern zu einem Kollabieren. Dieses Kollabieren hindert uns dann daran, Sachen zu machen, die nicht gut für uns sind.

Negative Ausprägungen von Scham

Wenn Eltern die Scham nun aber einsetzen, ohne das Kind später wieder zu beruhigen und von dem Kollaps zu regulieren, bleibt das Kind in dem Zustand des Kollabierens. Deswegen ist es wichtig für das Kind, dass ihm wieder versichert wird, dass alles wieder gut und es nicht Schuld ist. Sonst bleibt es in einem sogenannten hypotonen Zustand, also einer Untererregung, und kommt nicht mehr hoch in mehr Freude und Neugier, das Umfeld zu entdecken.

Wenn Eltern dann auch noch demütigend sind („Mein Gott, kannst du nicht ein Mal etwas richtig machen?“, „Was machst du eigentlich immer?“, „Du bist dumm!“, …), dann entsteht die sogenannte toxische Scham.

Toxische Scham hindert uns wirklich am Leben, weil wir ständig das Gefühl haben, wir sind falsch. Hier lohnt es sich auf einen großen Unterschied zwischen Schuld und Scham hinzuweisen. Bei Schuld habe ich etwas falsch gemacht und kann es meistens wieder gut machen. Bei Scham hingegen bin ich falsch und das bedeutet, das einzige, was ich eigentlich tun kann, ist von der Erdoberfläche zu verschwinden. Dieses Gefühl lebt in vielen Menschen, die nicht willkommen waren, deren Eltern nicht fähig waren, ihre Liebe auszudrücken, oder sie gedemütigt oder sogar misshandelt haben.

Schamrage

Neben dem Kollaps ohne Erholung gibt es noch eine weitere mögliche Folge von toxischer Scham, nämlich die Schamrage. Darunter versteht man eine tiefe Wut. Wenn diese dann explosionsartig heraus kommt, dann ist das oft nicht so schön für das Umfeld, vor allem, wenn es bei Erwachsenen passiert. Die Schamrage hält eine große Zerstörungskraft in sich, weil sich der Mensch sozusagen nicht nur kritisiert fühlt, sondern im Kern angegriffen oder vernichtet durch das, was das Gegenüber gesagt hat.

Deshalb ist es extrem wichtig mit der Zeit an der toxischen Scham zu arbeiten, sie zu sehen und natürlich zu verändern. ​

Scham in Deinem Leben

Vielleicht kannst Du in Dir entdecken, wo diese Scham arbeitet, wenn Du dieses Thema mit Deinem Leben in Zusammenhang bringen kannst. Vielleicht kannst Du sogar herausfinden, womit diese Scham zusammenhängt oder wie sie entstanden ist. Versuche Dir ab und zu mal zu sagen, dass Du in Ordnung bist. Auch wenn Du das am Anfang nicht glaubst und es nur ein Satz ist, tu es einfach weiter und führe praktisch intern nicht das weiter, was Deine Eltern mal mit Dir gemacht haben. Hör auf, Dich ständig selbst zu hauen und zu beleidigen, sondern übe, mit Dir selber eine gute und angenehme Kommunikation zu pflegen.

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Mit diesen Fragen habe ich mich 2016 auseinandergesetzt und meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht. Darüber möchte ich dir heute mehr erzählen.

51 Kommentare

  1. Cordula Müller

    Liebe Dami,
    Danke für deine Differenzierung von Scham
    und Schuld ! Es hat mich spontan innerlich erreicht und ich werde es gleich nochmal hören . Ja, ich BIN IN ORDNUNG !!!
    Herzlich
    Cordula
    Toll , dass du diese heiklen Themen ansprichst , tut so gut !

    Antworten
  2. Christine

    Liebe Dami
    Danke. Deine Ausführungen sind klar und liebevoll und etwas vom Besten was ich zum Thema Trauma bis jetzt gelesen und gehört habe.
    Einfach Danke.

    Antworten
  3. Carola

    Liebe Dami, habe alle Beiträge gelesen.Super, lieben, lieben Dank.Fühlte mich immer Fremd und nicht wirklich verstanden von meinen Mitmenschen. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und einen gesunden Start ins neue Jahr 2018.
    Mit freundlichen Grüssen
    Carola

    Antworten
  4. Weinland

    Liebe Dami Charf
    Vielen Dank für deine hilfreichen Informationen. Deine einfache aber differenzierte Darstellung komplexer Zusammenhänge haben mir geholfen einen inneren Zugang zu Traumafolgen zu finden, der mit teuren Fachbüchern für mich so nicht möglich war. Das dieses wertvolle Wissen kostenlos zugänglich in kleinen Einheiten „serviert“ wird ist super!
    Also :Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Susanne Weinland

    Antworten
  5. Kerstin

    Liebe Dami,

    ich war schon immer auf der Suche nach einer Erklärung warum ich mich so fremd bzw. falsch fühle. Jeder einzelne deiner Beiträge trifft genau die Themen bei denen ich bisher, auch durch verschiedene Therapien, nicht weiter gekommen bin. Deshalb bin ich dir sehr sehr dankbar, weil ich mich zunächst zumindest verstanden fühle. So kann ich mich selbst auch besser verstehen und annehmen. Ich sehe auch meine Mitmenschen jetzt von einer anderen Seite und kann sie so zumindest erstmal positiver wahrnehmen. Kontakt herzustellen und zu halten fällt mir trotzdem noch sehr schwer, was mich oft sehr traurig macht. Aber ich weiß jetzt wie wichtig es ist die Dinge zu stärken, welche mir gut tun und da versuche ich immer mehr hinzuschauen. Auch mit meiner Wut kann ich schon besser umgehen.
    Eine Sache würde mich noch interessieren:
    Ich fühle mich oft, eigentlich fast jeden Tag körperlich so ausgelaugt, obwohl es dafür keine pathologische Erklärung gibt. Ich habe zwei kleine Kinder, das ist natürlich anstrengend, aber ich denke es ist schon sehr ausgeprägt bei mir. Kann das mit dem überreizten Nervensystem zu tun haben?

    Herzliche Grüße und ein riesiges Dankeschön für die vielen kostenfreien Beiträge!!!

    Antworten
    • Dami

      Liebe Kerstin, ja, das kann gut mit einem zu hoch gefahrenen Nervensystem zu tun haben. Du brauchst echte Pausen und musst lernen, dich so zu spüren – so bekommst du mit, wenn etwas zu viel wird.
      Herzliche Grüße,
      Dami

      Antworten
  6. Sylvia

    Liebe Dami,
    vielen Dank für die guten Informationen. Das meiste war mir überhaupt nicht bewusst und ich erkenne mich in vielen wieder. Schwierigkeiten bereiten mir noch Kontakte, die anderen so sein lassen wie sie sind. Höre mir deine Videos immer wieder an. Danke das du den Mut dazu hattest.
    Viele Grüße Sylvia

    Antworten
  7. Ute

    Liebe Dami, mein Herz und meine Seele wollen sich bei dir für die Beiträge der letzten Wochen bedanken? Durch dein so kostbares authentisches Wesen sowie den Fachlich nachvollziehbaren Ausführungen hat mein damaliges und heutiges Selbst jetzt nach 23 Jahren „Traumaarbeit“, neurologische und körperliche Prozesse „fühl-und verstehbar“ werden lassen …, hmmm liebe Dami, ich hoffe das diese kurze Botschaft dein Herz erreicht, denn diese Erfahrung und Erkenntnis berührt mich sehr, ist relativ frisch und lässt mich deshalb nur wenige aussagekräftige Worte finden☀️

    Antworten
    • Dami

      Liebe Ute, ja die Botschaft erreicht mich. Ganz lieben Dank für deine Zeilen! Dir weiterhin viel Kraft und Liebe, herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  8. Annette

    Liebe Dami,

    mir sind in der Zwischenzeit durch deine Videos Kronleuchter aufgegangen. Ich habe so viel über mich und meine schweren Traumen meiner Kindheit gelernt. Wie viele hier fühle ich mich oft „außerirdisch“, abgegrenzt und immer fluchtbereit. Einsam, obwohl ich es nicht bin. Auch die extreme Erschöpfung in einem vorhergehenden Text kann ich gut nachfühlen. Ich habe durch dich so viel über mich gelernt, dass ich jetzt tatsächlich besser und demütigen mit mir umgehen kann und viel liebevoller. Leider ist der Weg aus dem tiefsten Süden Bayerns zu dir sehr weit. Aber vielleicht klappt es ja doch.
    Schön,dass es so Menschen wie dich gibt.

    Vielen lieben Dank

    Annette

    Antworten
    • Dami

      Vielen Dank Annette, das freut mich. Vielleicht ist ja der Online Kurs „Mit Trauma leben“, der im Herbst beginnt etwas für dich. Du bekommst Bescheid, wenn du auf der Seite eingetragen bist.
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  9. Milena

    Liebe Dami

    Ich bin bin gegeistert von Deinen Videos!
    Herzlichen Dank für Deine Arbeit und Dein Engangement, ich fühle mich durch das Teilen Deiner Weisheit in meinem Weg bestärkt und ermutigt!

    Antworten
  10. Nana Mikolajczak

    Liebe Dami!

    Ja, du hast Recht! Dir gebührt viel Dank und positive Rückmeldung für deine unbezahlbaren Beiträge deiner Trauma-Aufklärungsarbeit!
    Ich bin sehr begeistert über und dankbar für deinen Blog und dein e-book und all die vielen YouTube Videos.
    Auch deine eigene Geschichte zu erzählen finde ich mutig und hilfreich für meine Heilung. Ich finde dich sehr vertrauenswürdig und authentisch.

    Ich warte auf den nächsten online-Kurs, denn um zu einer Gruppe nach Göttingen zu kommen, fehlt mir zur Zeit noch das Geld. Bisher gehe ich (allerdings) zu Einzelsitzungen bei einer SE Therapeutin hier in Berlin.

    Es gibt für mich Vieles zu bedenken und zu entscheiden gerade – beruflich, finanziell, privat – und sicher erinnerst du dich: machen es gerade die Auswirkungen von Trauma so schwer, sich zu konzentrieren, klar zu empfinden, zu meinem eigenen Wohl statt zur Erfüllung irgendwelcher Erwartungen zu handeln, sich nicht zu verzetteln, sich zu trauen und entscheiden zu können, die Scham zu überwinden, die Ängste (aus)zu halten, um Hilfe zu fragen, etc….

    Ich liebäugle auch mit einer Ausbildung bei dir und weiß nicht, ob es das Richtige ist, bzw. ob es jetzt schon Zeit ist, darüber nachzudenken, dabei gehe ich langsam schon auf die 60 zu…

    Wie auch immer; erstmal vielen Dank für deine Arbeit und deine vielen Geschenke! Ich bleibe am Ball!

    Herzliche Grüße aus Berlin,

    Nana Mikolajczak

    Antworten
  11. Birgit

    Liebe Dami,

    meine Rückmeldung beziehet sich auf den ganzen Kurs: Ich bin sehr froh und konnte es kaum glauben, dass du so freigibig bist mit deinem Wissen und es in dieser Form weitergibst. Deine Beiträge sind gut verständlich und fundiert. Ich habe sie wie ein wohldosiertes Medikament eingenommen. Endlich er-klärt sich so vieles! Von Herzen Dank und alle Ermutigung, die du brauchst. An deinem Kurs mit den Übungen bin ich sehr interessiert.
    Liebe Grüße von Birgit

    Antworten
  12. Jutta Elisa Kägeler

    Hallo Dami,
    Dieser Beitrag über Scham hat Kindheitserlebnisse mit weiterem Verständnis und Erleuchtung für mich versehen. Vor allem die Scham-Rage hat für mich fühlbar gemacht, warum ich mich so schnell provoziert fühle und alles persönlich nehme. Mein Gefühl ist, dass der Zustand der giftigen (ich finde den Ausdruck noch plastischer) Scham die Entwicklung von Selbstbewusstsein verhindert.
    Danke für deine bewusstseinsaufbauende Arbeit!
    Alles Liebe von Jutta Elisa

    Antworten
  13. Haas Johanna

    Liebe Dami!
    Ich habe dein Buch gelesen und ich finde, die einfache Sprache und die Aufgliederung sehr hilfreich. Ich habe vieles verstanden, was ich bei anderen Autoren nicht mitbekommen habe. Die Erkenntnis, dass die Kontaktaufnahme oder die Nicht-Kontakt Aufnahme zu einem Baby traumatisieren kann war mir neu und hat mir geholfen meine Symptome von Orientierungslosigkeit und das Gefühl des Verlorenseins zu verstehen. Auch dass es Videos von dir gibt hat mir sehr viel geholfen. Vielen Dank Johanna

    Antworten
  14. Eva

    Liebe Dami,
    Deine Erklärungen sind wie Offenbarungen für mich und kann bestimmte Zusammenhänge bei mir selbst besser verstehen. Jedoch kommt auch immer wieder Wut bei mir hoch und fühle sie dann.

    Danke!
    Eva

    Antworten
    • Dami

      Liebe Eva, danke. Und es ist doch völlig in ORdnung darüber auch immer wieder mal wütend zu sein. Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  15. Franz

    Liebe Dami, ich bin begeistert von Deiner Arbeit. Du triffst in meinem Fall genau den Nerv. Ich möchte unbedingt den Kurs „Mit Trauma leben“ machen und habe mich in die Liste eingetragen. Wann beginnt ein neuer Kurs? Gäbe es auch die Möglichkeit nachträglich in den laufenden Kurs einzusteigen?
    Herzliche Grüße und alles Gute im Neuen Jahr
    Franz

    Antworten
    • Dami

      Lieber Franz, der neue Kurs wird im Februar stattfinden. Ich bitte dich also noch ein wenig Geduld. Da ich den Kurs per live Webinaren begleite, ist es sinnvoll noch so lange zu warten. Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  16. Daniela Lehmann

    LIEBE DAMI,
    VIELEN DANK DU HAST MIR NOCH MAL ANDERS GEHOLFEN ALS DAS WAS ICH IN DEN VIELEN THERAPIEJAHREN GELERNT HABE.ICH DENKE DAS LIEGT NICHT ZULETZT DARAN DAS DU DEINE GANZ EIGENEN ERFAHRUNGEN MIT DIESEM THEMA HAST. ES HAT MICH SEHR BEWEGT DAS DU ES GESCHAFFT HAST DA RAUS ZU KOMMEN UNS SO IELE MENSCHEN DURCH DAS WAS DU TUST HILFST DAS IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH. DU HAST WIRKLICH VIELE THEMEN BELEUCHTET DIE SEHR WICHTIG SIND. VIELEM DANK FÜR DEN ANDEREM BLICKWINKEL UND DIE HILFE
    ALLES LIEBE FÜR DICH US WER WEIß VIELLEICHT ENTSCHEIDE ICH MICH WEITER ZU ARBEITEN MIT DIR IN EINEM KURS
    DANIELA DANKE

    Antworten
    • Dami

      Liebe Daniela, vielen Dank!

      Antworten
  17. Patricia

    Liebe Dami,

    meinen aufrichtigen Dank an deine so wunderbare Arbeit ,
    die du leistest,um mir und auch vielen anderen Menschen
    zu helfen.
    Erst durch deine Hilfe ist es mir gelungen,nach vielen
    Jahren,mich ein wenig besser zu verstehen und damit auch
    warum ich so bin wie ich bin.

    Als ich dein Buch „Auch alte Wunden können heilen“,gelesen
    hatte ,war ich wie befreit.Es war ,als ob eine große Last von
    meiner Seele und meinem Körper genommen worden war.
    Zwar habe ich noch immer Probleme,aber dank dir lerne ich
    allmählich besser zu verstehen ,woher das alles kommt.
    Durch deinen Videoblog habe ich die Möglichkeit jederzeit
    verschiedene Themen anzusehen,was mir wiederrum ein wenig
    weiter hilft auf meinem Weg zurück ins Leben.
    Meine Hochachtung und meinen Respekt sind dir gewiss,
    da ich durch dich und deine Arbeit zum ersten Mal mehr über
    mich selbst erfuhr,ich konnte wieder meinen Körper spüren
    und das ohne Schmerzen.
    Auch die Erkenntnis,dass Traumatas gleich welcher Art,ein
    Teil von einem sind,man sie nicht abschütteln oder aus
    dem Leben verbannen kann,sie aber in sein Leben integrieren kann,
    lässt einen viel leichter durch’s Leben gehen.

    Ich wünsche dir alles Gute für deine weitere Arbeit,
    mach weiter so , denn ohne dein Engagement wäre ich heute noch
    nicht da wo ich bin,nämlich wieder bei mir!

    Ganz liebe Grüße,

    Patricia

    Antworten
    • Dami

      Ganz vielen Dank für deine tolle Rückmeldung! DIr weiterhin viel Sonne auf deinem Weg! Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  18. Sigrid Ramackers

    Liebe Dami. Vielen, vielen Dank für die sehr hilfreichen Beiträge zum Thema Traumaheilung. Deine Webseite habe ich gefunden, nachdem ich das großartige Buch von dir „auch alte Wunden können heilen“ gelesen habe. Ich benutze es als Arbeitsbuch und lese mir immer wieder einzelne Passagen durch. Vor 22 Jahren habe ich damit begonnen, mich mit meinem Entwicklungstrauma auseinanderzusetzen. Heilung war von Anfang an mein Ziel. Nach etlichen Therapien, von Rebirthing, Emdr über fasten schweigen, mediitieren, lesen,lesen, üben, üben kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat. Das Thema Selbstregulation in deinem Buch hat mir besonders gut gefallen. Es ist ein neues Puzzlestück auf dem Weg. Vielen Dank dafür und auch weiterhin viel Erfolg für deine Arbeit wünsche ich dir. Der letzte Satz in deinem Buch gefiel mir besonders gut. „Möge dein Himmel mit der Zeit immer blauer werden“liebe Grüße Sigrid

    Antworten
  19. Brigitte

    Liebe Dami,

    als Kind der 50er Jahre in Deutschland ist mir der Satz: Schämst du dich nicht? sehr geläufig.
    Ich danke dir für deine so wunderbaren Videos durch die ich vieles endlich verstehe. Ich bin froh dass lange Zeit weitere Videos kommen. Dein Herzblut ist ihnen anzumerken.

    Danke dafür

    Brigitte

    Antworten
  20. Elisabeth

    Liebe Dami,

    Ich habe eine Frage. Wenn ich wie du es schreibst bei dem Gefühl Schuld im Gegensatz zum Gefühl Scham etwas tun kann um mich von ihr zu befreien, wie verhält es sich dann bei folgendem Beispiel: ich fühle mich schuldig weil ich an einer Familienfeier nicht teilnehmen möchte (weil es mir nicht gut tut) es aber erwartet wird. Ich fühle mich schuldig, aber ich habe im Grunde nichts falsch gemacht sondern Sorge für mich selbst in dem ich mich dem was mir nicht gut tut entziehe. Dennoch habe ich Schuldgefühle.

    So wir du es sagst, habe ich aber bei dem Gefühl Schuld etwas „falsch“ gemacht und kann es ändern. Kannst du das evtl nochmal genauer erklären?

    Lieben Dank
    Elli

    Antworten
    • Dami

      Liebe Elisabeth, du beschreibst Schuldgefühle, die sich auf etwas in der Vergangenheit beziehen. Ich nehme an, dass du früher eine Form von Strafe bekommen hast, wenn du zu etwas Nein gesagt hast: das kann Liebesentzug gewesen sein oder andere elterliche Maßnahmen. Das Schuldgefühl ist meist die Angst Ärger oder Ablehnung zu provoieren. Heute hast du natürlich nichts falsch gemacht, aber du reagierts mit den Gefühlen aus der Vergangenheit auf die Situation heute. Ich denke, das ist ein wichtiges Thema und ich werde mal ein Video dazu machen. Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  21. Silke

    Hallo Dani, vielen Dank für deine kostenlose Hilfestellung sich zu verstehen und die ganzen „Wieso und Warum “ bin ich so und fühle mich so anders in der Gesellschaft…Ich bin sehr dankbar! Bei mir hat sich ein mega Schalter umgelegt! Ich bleibe weiterhin am Ball und bleibe auch deinem Blog treu. VLG Silke

    Antworten
  22. Claudia Ammer-Bosse

    Liebe Dami,

    vielen Dank für all die wertvollen Informationen, die du auf diesem Weg in die Welt bringst!

    Herzliche Grüße

    Claudia Ammer-Bosse

    Antworten
  23. maya

    liebe dami,

    ich bin dir so unendlich dankbar für dein buch, die mails, die videos, den onlinekurs zum buch.

    es fühlt sich an wie etwas, auf das ich ewig gewartet hatte – die hoffnung längst aufgegeben – und dann kommt es doch noch. unerwartet. hilfe von aussen. hilfe von jemandem, dir, die du den weg – auf dem ich nun auch schon jahrzehntelang unterwegs bin – vor mir konsequent weiter gegangen bist und nun die früchte, die sie reifen liess, erntet und sie an die, die nach ihr kommen, verschenkt.

    es ist mehr als ich erwartet habe, es ist besser als alles, was ich erwartete, es ist etwas, das mir hilft, den schlüssel für mich und meine lebendigkeit wieder zu finden… ohne dass ich weiter in der falschen richtung und bei den falschen personen danach suchen müsste (was ich viel zu lange und viel zu oft tat).

    und das wort DANKESCHÖN drückt nur einen bruchteil dessen aus, was ich überhaupt in worte zu fassen vermag!

    ich freue mich auf deinen online kurs „mit trauma leben“!

    und während ich bei anderen newslettern oft eine abwehr entwickelte, habe ich auf deine gewartet und es war jedes mal eine freude und eine neugier da, sie zu öffnen – und wieder eine kleine portion medizin zu mir zu nehmen.

    bitte, bleib auch du dran und mach und geh auf dem eingeschlagenen weg weiter. ich bin absolut sicher, dass da draussen so viele menschen auf deine arbeit warten. (ob sie es schon – oder noch – wissen – oder auch nicht.) erst gestern las ich in der zeitung, was für eine art „traumatherapie“ zb geflüchteten zugemutet wird (und auch den übersetzer*innen!!!), und schüttele hier vorm bildschirm nur noch mit dem kopf…

    DANKE für dein engagement, für deine courage, für deine grosszügigkeit!!!

    Antworten
    • Dami

      Liebe Maya, wow – ich bin ganz berührt und gerührt von deinen Zeilen! Ganz ganz lieben Dank dafür!
      Dann bis bald im Kurs!
      Ganz herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  24. Falk

    Liebe Dami,
    Du hast nicht nur ganzheitliche Fachkompetenz und den „richtigen“ Tonfall um traumatisierte Menschen zu berühren und zu erreichen, Du bist auch eine wunderschöne Frau. (Das sage ich ohne Scham, weils stimmt)

    Antworten
  25. Kerstin

    Liebe Dami,

    gern gebe ich dir eine Rückmeldung und sage von Herzen Danke für dein Engagement. Ich habe deine Mails aufmerksam verfolgt und dieses Jahr im Urlaub sogar eine Ausnahme meiner Regel gemacht, nicht online zu sein. Deine Nachrichten waren mir einfach wichtig.

    Die letzten Wochen, mit einem deiner Online-Kurse beschäftigt war, dein Buch gelesen und deine Mails auf mich wirken lassen habe, waren sehr erhellend für mich und haben ein Bild zusammengefügt. Eben war ich bei einem Freund, der Physiotherapeut ist, bei dem ich wieder mal ganz spontan einen Termin bekommen habe, nachdem die üblichen Verspannung zu viel wurden. Das erste, was er machte, war mich ganz lange im Arm zu halten. Dann erzählt er stets Witze und Geschichten, die mich zum Lachen bringen und mich innehalten lassen. Solch eine Liebe und Aufmerksamkeit, einfach Menschlichkeit, spüre ich auch in allen deinen Nachrichten. Das ist sehr wertvoll.

    Deine Arbeit landet bei mir auf einem fruchtbaren Boden und im Herzen – nicht im leeren Raum.

    Ich freue mich auf den Kurs „Mit Trauma leben“. Vorher reise ich noch zum Klassentreffen in meine frühere Heimat. Un beim Kofferpacken war sie auch wieder da, die alte bekannte Scham. „Sollte ich schon ein Kleid tragen? Eine Jeans wäre vielleicht unauffälliger. Und der Ausschnitt … ist der nicht zu tief?“

    Schon einen Abend habe ich mit zwei Freundinnen den Film Embrace geschaut, den du empfohlen hast. Am Montag wiederhole ich das mit zwei weiteren Freundinnen, die am ersten Abend keine Zeit hatten.

    Ich bleibe dran.

    Herzensgrüße aus Österreich
    Kerstin

    PS. Danke, dass du dich an das Internet gewagt hast. Die Reise zu dir ist einfach weit. So nutze ich deine Arbeit, die auch über die Entfernung möglich ist.

    Antworten
    • Dami

      Vielen Dank für die schöne Rückmeldung!

      Antworten
  26. Martina

    Liebe Dami

    Ich fand die Reihe sehr interessant und hilfreich.
    Lieben Dank dafür.
    Herzliche Grüße
    Martina

    Antworten
  27. Gerda Gertrud Lanser

    danke für diese Erklärung, denn bei mir ist es genau so geschehen, ich bin verkehrt auf die Welt gekommen und habe viel Energie gehabt, wurde aber von der Mutter nicht warmherzig behandelt und dann in der Pubertät kam die Scham-Angst indem ich aufgestanden bin vom Tisch und zum stillen Örtchen gezielt habe, weil dort der Vater morgens auch mit der Tageszeitung hin ging. bei mir war es dann auch noch 1-2 Sekunden mit reizen der Klitoris nach dem Wasser lassen.
    Weil der Arzt beim EEG nichts festgestellt hatte, bekam ich Beruhigungsmittel und das war das schlimmste, denn dort war Antiepileptika drinnnen und hat mich 50 Jahre lang vergiftet, denn seit diese Tegretal Tabletten weg gelassen wurden, war ich erst wieder positiv verändert.

    Antworten
  28. Hela b

    Liebe Dami,
    ganz ganz herzlichen Dank für dein herzvolles Engagement in diesem Thema.
    Mir ist durch deine Videos – deine Arbeit- soviel klar geworden, daß ich gar nicht
    alles aufzählen kann. Allein schon, daß es nicht nur Schocktrauma , sondern auch
    Entwicklungs- und Beziehungstraumata gibt hat mir die ganze Festbeleuchtung
    angemacht, nun verstand ich was mit mir passiert war – und konnte da dann
    gezielt mit arbeiten, allein schon das Verständnis half ein Riesenstück weiter.
    Und jetzt auch noch das i-Tüpfelchen *Scham-Rage*, das hat mich voll getroffen,
    das war noch was, was ich nie verstanden hatte. Nun komm ich wieder ein Stück weiter, mit 81 Jahren ist es zwar spät, aber nicht ZU spät, denn ich bin ja -trotz Corona 😉 – noch da.
    Sei gesegnet für Deine Arbeit, liebe Dami, ich freue mich immer von Dir zu lesen.

    Herzliche Grüße
    Heli

    Antworten
    • Dami Charf

      Liebe Heli,
      vielen Dank für deinen schönen und berührenden Kommentar! Nein, es ist nie zu spät und ich wünsche dir noch viele schöne Momente, in denen du ganz da bist!
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  29. Aline

    Liebe Dami, ich bin sehr dankbar, was ich hier erfahren durfte. Es ist als wüsstest du genau, welche Themen bei mir ganz oben an stehen. Ich fühle mich erkannt und ernst genommen. Zum ersten Mal erfahre ich, dass meine Wahrnehmung tatsächlich so sein kann und es berechtigte Gründe für meine Emotionen gibt. Es bleibt nach wie vor sehr schwierig, mitfühlend mir selbst bei zu stehen. Ich hoffe über das Verständnis der Zusammenhänge kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen.
    Ich bedanke mich sehr, deine Arbeit ist wertvoll, bleib bitte so wunderbar authentisch.
    Alles Gute auf deinem Weg
    Herzlichst Aline

    Antworten
  30. Gerlinde

    Liebe Dami, herzlichsten Dank für Deine sehr erhellenden Beiträge, die mich sehr aufgebaut haben und das Gefühl in mir bestärkt haben, nicht „falsch“ zu sein. Leider ist das bei meiner bisherigen Behandlung nicht vorgekommen. Ich werde mir jetzt wohl andere Therapeuten suchen, die mich unterstützen wieder gesund zu werden anstelle mich weiterhin zu überfordern.

    Antworten
  31. Johanna

    Liebe Dami,

    ein riesiges Dankeschön an dich ,für all deine Beiträge und Videos,die du hier zur Verfügung stellst.Ich habe sie alle verschlungen und konnte für mich sehr viele Erkenntnisse und Schlüsse daraus ziehen.Du unterstützt mich darin,Gefühle und Empfindungen immer besser wahrzunehmen und sie nicht weiter zu unterdrücken .Danke !

    Antworten
  32. Manuela

    Liebe Dami,
    ich habe gerade Dein Video in Sachen Scham gesehen – es ist ein absoluter Volltreffer für mich! Vor allem der Begriff „Scham-Rage“ hat mich voll „gekriegt“.
    Kannst Du mir sagen, welcher Deiner Selbsthilfe-Kurse in diesem Fall geeignet ist?
    DANKE

    Antworten
    • Dami

      Liebe Manuela, das ist wohl dann „Mit Trauma leben“
      Herzliche Grüße und danke! Dami

      Antworten
  33. Cordula HOhgräfe

    Liebe Dami,

    bedingt durch 5 Wasserschäden im Haus hatte ich wohl selbst ein Trauma. Gerade zu Beginn meiner Selbstständigkeit. Keine Kreditwürdigkeit in einer neuen Stadt. Und ich trauerte keine Fortbildungen in der Weise machen zu können, wie es in meinem Beruf unabdingbar ist.

    Und dann habe ich Deine/Ihre Videos und Buch ein gesogen und neue Sichtweisen und Sensibilität erlangt, wohl auch durch die eigenen Überforderungen —und schon so vielfältig weitergeben und in meine Arbeit in neuen Bildern und Beispielen übersetzen können. Viele Menschen und auch ich hatten diese besonderen Aha Erlebnisse und dass hat kausal mit der kompetenten und fachlichen Konzeption Deiner /Ihrer Arbeit zu tun.

    Von Herzen Danke schön!

    Cordula

    Antworten
  34. Gisbert F.

    Liebe Dami,
    habe jetzt einige Deiner Videos und Texte zur Kenntnis genommen und finde sie alle sehr engagiert und aufschlussreich. Nur kann ich persönlich nicht viel davon profitieren, da es z.B. ein großer Unterschied ist, etwas über Trigger zu wissen und ihnen zu entgehen. Sehr wahr finde ich Deine Aussage, dass Traumaheilung zu einem großen Teil über positive Beziehungen stattfindet. Problematisch ist nur, – als von Kindheit an Traumatisierter und Isolierter – solche zu finden – zumal traumatisierte Menschen wahrscheinlich auch oft solche Menschen anziehen, die ihre Machtgelüste und sonstigen Spannungen an ihnen abreagieren, was dann in Ausgrenzung mit mock relationsships und Isolation endet.
    Für das Thema Scham möchte ich noch auf einen Artikel in spektrum-psychologie-6-2019-november-dezember-20191018, S. 42, Artikel über Geheimnisse, Scham und Schweigen von Christiane Gelitz hinweisen, wo noch einiges ausch über die Dynamiken von Scham und Aggression gesagt wurde.

    Antworten

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