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Warum wir scheitern

von | 11.10.2018 | 2 Kommentare

​Warum wir scheitern – und unser Wille uns nur soundsoweit bringt

​Wir nehmen uns oft Dinge vor und nach kurzer Zeit merken wir, dass wir es nicht schaffen oder zurück in unsere alten Muster fallen.Meist fühlen wir uns dann als „VersagerInnen“ und denken, dass wir das doch eigentlich hätten schaffen müssen.
Als Menschen überschätzen wir sehr oft, was wir schaffen können und glauben, dass Veränderung in größeren Schritten möglich sein sollte. Und natürlich auch schneller gehen sollte.

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Dicht & grau & grauenvoll Zornesrot & totenbleich Zäh & fest verstrickt unter Stein erstickt. Ein Schrei aus tiefster Seele Zerreißt die Dunkelheit Sachtes Klopfen Zerbrechliches Wesen Will so gern leben, sich recken, sich freun An der Wärme, am Licht, an der Haut, an...

2 Kommentare

  1. Hallo Dami,

    schon länger verfolge ich deine Essays, Gedanken und Anregungen. Ich bin an deiner Webseite und dir sowohl privat, als auch fachlich interessiert.
    Danke für all die Kraft, die du überträgst und dir und deinem Team auch einen schönen Herbst! Grüße aus Hamburg,Parthena Savvidou

    Antworten
  2. Das haben Sie wirklich super erklärt. Ich bin froh, dass es noch so gescheite Menschen gibt.
    Ich persönlich bin leider auch ein Mensch mit Traumatas und auch Süchten. Ich habe auch gemerkt, dass Wille und Worte wie Schall und Rauch sind. Klar, ist es besser als Nichts, aber wirklich weiter bringt es nur von einer Enttäuschung zur Anderen. Wobei diese Enttäuschungen aber positiv zu bewerten sind, da Sie zum Lernprozess der Besserung einfach dazu gehören. Deswegen haben Sie Recht, dass man nachsichtig und freundlich mit sich sein soll, denn Niemand kommt da unbeschadet heraus.

    Ich habe auch gelernt, dass Taten mehr sagen als Worte. „An ihren Taten sollt Ihr Sie erkennen“, das steht schon in der Bibel. Und auch wenn der Spruch sicherlich anders gemeint war, sehe ich es ähnlich, dass man sich weniger an Worte, sondern eher an TATsachen halten sollte.
    Einfachstes Beispiel ist die Ernährung. Die meisten Menschen essen mit dem Gaumen und nicht mit dem Bauch. So in etwa sehe ich diese Sache: Worte und Willenskraft, sind wie ein Gaumenschmaus. Es schmeckt kurz und es tut auch gut, aber wirklich gesund ist eben auch nur eine gesunde Ernährung und nicht nur lächelnde Gedanken zum Steak.

    In meinem Leben hat sich vieles gebessert ab dem Moment, als ich meine Ernährung verbesserte. Etwas Gesundes zu essen ist Heilung auf allen Ebenen zum Anfassen. Leider bringt es nicht so viel wie ich erwartet hatte, aber für mich ist es trotzdem essenziell geworden.

    Ich würde Jedem empfehlen weniger auf Gaumenschmausworte, sondern mehr auf’s Bauchgefühl zu hôren.

    Antworten

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