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Narzisstische Mütter

23.02.2018 | 34 Kommentare

​Narzisstische Mütter – vom Verbot, du selbst zu sein

Sprechen Menschen darüber, dass sie eine narzisstische Mutter hatten, ist damit meist ein weiteres Feld gemeint, als der rein pathologische Begriff der narzisstischen Persönlichkeitsstörungen.
In Wikipedia finden wir zum Begriff des Narzissmus (https://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus) die folgende Erklärung:

Der Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli kritisiert 2016 die theorielastige Narzissmusdiskussion des 20. Jahrhunderts und plädiert für ein naturwissenschaftliches Narzissmusverständnis unter Berücksichtigung empirischer Forschungsergebnisse. Für sein Modell des Narzissmus beruft er sich auf die neurobiologischen und genetischen Forschungen von Robert Cloninger, insbesondere die „drei Dimensionen des Charakters“ (Self-Directedness, Cooperativeness, Self-Transcendence). Narzissmus ist aus dieser Sicht gekennzeichnet durch den Dreischritt:

  • Selbstidealisierung – im Sinne eines überhöhten Selbstwertgefühls und einer überzogenen Selbsteinschätzung. Der Narzisst hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit und glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein.
  • Fremdabwertung – im Sinne einer Verachtung und aktiven Herabsetzung des anderen, die zu einer Kooperationsunfähigkeit führt. Der Narzisst zeigt deswegen eine Gier nach Bewunderung, legt ein Anspruchsdenken an den Tag, ist ausbeuterisch, unwillig zur Empathie, neidisch und arrogant.
  • Selbstimmanenz – als Gegensatz zur Selbsttranszendenz bei Victor Frankl und Robert Cloninger. „Der Narzisst kann sich für kein höheres Ideal begeistern außer für sich selbst.

Dem gegenüber steht die narzisstische Persönlichkeitsstörung (https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung), bei der diese Eigenschaften noch weit mehr ausgeprägt sind. Hier die Beschreibung, ebenfalls Wikipedia:

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) zeichnet sich durch einen Mangel an Empathie, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und gesteigertes Verlangen nach Anerkennung aus. Typisch ist, dass die betroffenen Personen übermäßig stark damit beschäftigt sind, anderen zu imponieren und um Bewunderung für sich zu werben, aber selbst kein zwischenmenschliches Einfühlungsvermögen besitzen und keine emotionale Wärme an andere Menschen zurückgeben.

Narzisstische Persönlichkeiten weisen deutliche Probleme bei der Anpassung an ihre Lebensumstände und an ihr Lebensumfeld und in der autonomen Regulierung des Selbstwertgefühls auf. Solche Anpassungsschwierigkeiten können sich in vielfältiger Weise äußern und in verschiedenen Erscheinungsformen der NPS auftreten. Der übermäßige Geltungsdrang kann entweder selbstsicher in Szene gesetzt oder schüchtern verborgen werden. Dementsprechend können Betroffene arrogant auftreten oder sich bescheiden geben.

Pathologischer Narzissmus kann sich sowohl durch Prahlen und Hochstapelei äußern wie auch durch unersättliche Ansprüche und Erwartungen. Menschen mit einer NPS neigen dazu, Personen in ihrem unmittelbaren Umfeld – besonders Sexualpartner und Kinder – emotional zu missbrauchen, um dadurch den eigenen Selbstwert (ihr „Ego“) auf Kosten anderer zu erhöhen. Andere Formen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung sind gekennzeichnet durch eine Instabilität des Selbstwertgefühls bis hin zu einer Bipolarität des Selbstwertgefühls, das zwischen Grandiosität und schamvoller Zerknirschung pendeln kann, oder durch eine im Inneren chronisch schwelende Wut, die schon bei geringem Anlass explodieren kann (vor allem bei Kritik oder subjektiv empfundener Kränkung).

​Aus diesen beiden Beschreibungen wird die Tragik für Kinder narzisstischer Mütter bereits ablesbar.​​Für ein Kind bedeutet dies, dass es meist ausgebeutet wird und nicht als eigenständiger Mensch gesehen und behandelt wird. Für narzisstische Mütter ist das Kind ein Teil ihrer Selbst, so dass es demnach auch keine abweichenden Handlungen vollziehen, andere Ansichten oder eigene Gefühle haben darf.

​Die Rollen drehen sich durch diese Persönlichkeitsstruktur der Mutter meist um: Das Kind hat die Aufgabe, die Mutter möglichst positiv zu spiegeln und für das Wohlergehen der Mutter zu sorgen. Das Kind nährt die Mutter und nicht umgekehrt.

​So bleibt eine reale Spiegelung und das Genährtwerden für das Kind aus.Leider lernen wir alle durch die Art und Weise wie wir „geliebt“ und behandelt wurden, was Liebe und Beziehung ist. Und Mangel bindet uns oft mehr an die Bezugsperson als Erfüllung. Das sind schwierige und oft tragische Prägungen, mit denen Menschen dann in ihr Erwachsenen-Dasein gehen.

Narzisstische Mütter lassen ihre Kinder natürlich auch niemals ziehen

Sie wollen diese symbiotische Beziehung, die sie nährt, nicht aufgeben. ​Oftmals bedeutet das für die Kinder narzisstischer Mütter einen lebenslangen Kampf, um sich aus dieser Verstrickung zu lösen. Und ein langer Kampf „des Kindes“ bis es die eigenen Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse selbst überhaupt sehen und ernst nehmen kann.

​Eine Klientin von mir, die selbst eine eine narzisstische Mutter hatte, verteidigte diese noch in hohem Alter. Es war ihr kaum möglich, wirklich zu sagen, dass ihre Mutter grausam war. Diese hatte ihr jede eigene Gefühlsregung abgesprochen und ihr immer und immer wieder erklärt, dass es Quatsch sei, was sie fühle. Dies ging so weit, dass die Tochter einen Fuß gebrochen hatte und ihre Mutter ihr erklärte, dass sie sich das nur einbilde.

Zusätzlich zu diesen Extremen gibt es natürlich auch viele „mildere“ Formen, die für die Kinder dennoch ebenso furchtbar in seinen Auswirkungen sein können.

​Das Umlernen, was Beziehung ist und was Liebe ist, dauert oft sehr lange. Das Lösen aus dem Muster „Liebe ist, bedienen zu müssen“, kann schmerzhaft und langwierig sein. Auch die Überzeugung, dass man gar nicht anders als der/die Partnerin sein darf und im Grunde kein eigenes Ich besitzen darf, kann in späteren Beziehungen eine große Herausforderung sein.

​Wichtig ist auch hier, die Verantwortung für die Verletzungen dahin zu geben, wo sie hingehören: Zum Elternteil. Und sich gegebenenfalls von der Vorstellung zu verabschieden, dort noch etwas zu bekommen.

​Bei all dem ist es wichtig, mit sich immer wieder gnädig zu sein und dennoch Verantwortung für den eigenen Prozess und das eigene Sein zu übernehmen. Es kann hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen für diesen nicht leichten Weg.

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Narzisstische Mütter

Hallo, herzlich willkommen zum Blog von traumaheilung.de. Ich bin Dami Charf und das heutige Thema ist auch ein Thema, das angefragt wurde, nämlich, was es eigentlich bedeutet, eine narzisstische Mutter zu haben, und welche Auswirkungen das hat.

Was ist eine narzisstische Mutter?

Narzisstische Mütter ist offenbar ein Thema, das einige Leserinnen und Leser beschäftigt. Ich will nicht sagen, dass ich Spezialistin für das Thema bin. Ich bekomme natürlich immer wieder Dinge mit und beschäftige mich dadurch zwangsläufig damit, deswegen möchte ich einfach meine Gedanken darlegen und vielleicht ist das eine Anregung oder ein Puzzlestück für Dein Leben.

In erster Linie bedeutet eine narzisstische Mutter haben, keine Spiegelung für sich selbst zu bekommen. Narzissmus bedeutet ein Stück weit, dass es eine Leere in der Person gibt. Aus dieser Leere kann sie nicht unterscheiden zwischen Du und Ich. Das ist, was eine narzisstische Mutter so hochtraumatisch machen kann, dass die Mutter das Kind vereinnahmt und es lediglich als Teil ihrer Selbst wahrnimmt und nicht sehen kann, wo das Kind anders ist als sie, oder es nicht zulassen kann. Dass sie nicht sehen kann, dass das Kind andere Bedürfnisse hat als sie, dass das Kind in eine andere Entwicklung geht. Eigentlich ist das Kind nur da, um die eigene Person zu spiegeln oder aufzuwerten oder die Bedürfnisse der eigenen Person zu befriedigen. Das ist, was narzisstische Mütter für ein Kind durchaus sehr traumatisch macht.

Was bedeutet das für mich?

Im schlimmsten Falle: Eine Klientin von mir hat sich den Fuß gebrochen und ihre Mutter hat einfach gesagt, da ist nichts, das was du fühlst, ist nicht wahr. Damit wachsen viele Kinder auf, mehr, als man vielleicht denken mag, dass ihre Bezugsperson ihnen abspricht, was sie fühlen und was sie wahrnehmen. Und das über die Zeit ist wie eine Gehirnwäsche und schadet der Entwicklung einer stabilen Ich-Struktur, in der ich sagen kann, ich bin ich und das ist, was ich fühle, was ich denke, was ich wahrnehme. Das heißt nicht, dass das immer richtig ist, soweit das überhaupt geht, aber dass ich ein konsistentes Gefühl dafür entwickle, wer ich bin und was mich ausmacht, und sehen kann, dass du jemand anderes bist als ich und das nicht als Gefahr für mein eigenes Selbst sehe. Bei Menschen mit Narzissmus existiert man entweder nur, um Bestätigung zu geben, oder man ist eine Gefahr für dieses sehr zerbrechliche Ich, das Narzissten haben und hinter dem praktisch immer ein Stück weit die Dunkelheit und die Leere warten.

Wie komme ich da heraus?

Was wichtig ist, ist, zu erkennen, wenn man mit einer narzisstischen Mutter aufgewachsen ist. Die Störung zu sehen, zu begreifen, dass die Referenzen, die man von diesem Menschen bekommen hat, schlicht und ergreifend falsch sind. Dass man anfängt, sich andere Personen, die gesünder sind und einem eine positive Spiegelung geben, einen als Mensch existieren lassen, als Orientierung zu suchen. Im besten Fall hatte man so jemanden in der Kindheit, der anders und gesünder mit einem umgehen konnte, im schlimmsten Fall muss man sich so jemanden als Erwachsener suchen.

Wichtig ist, einen Schnitt zu machen. Du wirst eine narzisstische Mutter als Kind nicht heilen oder ändern können. Sie ist, wie sie ist, und sie muss entscheiden, sich ändern zu wollen. Wir als Kinder können das einfach nicht. Wir müssen aus dieser Vereinnahmung heraus. Das ist das Schwierige, weil man gelernt hat, dass diese Vereinnahmung und dieses Hineinkriechen in die eigene Person Beziehung und Mutterliebe sind. Es ist ein harter und langer Weg, sich davon zu lösen und zu erkennen, dass das mit Liebe und Bindung nichts zu tun hat, sondern, dass das eine Vereinnahmung ist, auch später im Leben, die zu lösen ist. Denn das ist die einzige Form von Kontakt, die jemand, der wirklich narzisstisch ist, machen kann. Man tappt da immer wieder hinein, weil jemand vielleicht zuerst charmant und nett ist, aber dann doch wieder diese Vereinnahmung kommt.

Das ist, was ich über narzisstische Mütter gelernt habe. Das ist mit Sicherheit ein großes und komplexes Feld, auf dem es noch viel mehr zu lernen und zu sagen gibt. Das erst mal als Ausschnitt, als Anregung, vielleicht kannst Du etwas damit anfangen und es hilft Dir, klarer zu sehen, warum bestimmte Dinge für Dich so schwer sind oder was da eigentlich passiert ist. Das war es für heute erst einmal. Bis zum nächsten Mal, tschüs, Dami.

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Mit diesen Fragen habe ich mich 2016 auseinandergesetzt und meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht. Darüber möchte ich dir heute mehr erzählen.

34 Kommentare

  1. Jutta Buchner

    Liebe Dami,

    ich frage mich, wieso Du ausschließlich auf narzistische Mütter verweist.
    Sind die Folgen nicht genauso schlimm, wenn man einen narzistischen Vater hat?

    Liebe Grüße,
    Jutta

    Antworten
    • Dami

      Liebe Jutta, das ist natürlich eine Unterlassungssünde. Dennoch geht man davon aus, dass die Mutter meist noch mehr in das kindliche System eingreift als der Vater. Eine Distanzierung von der Mutter (die ja meist immer noch die meiste Erziehungsarbeit leistet und am meisten Zeit mit dem Kind verbringt, ist für das Kind praktisch unmöglich.

      Antworten
      • Harald

        Liebe Dami
        Ich kann dem aus Erfahrung nur zustimmen. Eine narzisstische Mutter wird auch für den Vater des Kindes und die Ehe eine enorme Herausforderung. Wenn sich die Familie trennt, dann ist das Kind der narzisstischen Mutter völlig ausgeliefert. Erst wenn man mit einer schweren narzisstischen Problematik in der eigenen Familie betroffen ist, gewinnt man durch Lesen von Fachbüchern und Beratungen einen Einblick in die Psyche der Menschen.

        Ich habe einen enormen Spagat geleistet, um die Familie zusammenzuhalten. Mein Rat, an betroffene Väter: Die Mutter ist, wie sie ist. Leiste den offensichtlichen „Fehlern“ der mütterlichen Erziehung keinen Wiederstand. Mache kein Drama daraus. Sei immer hellwach und höchst bewusst. Lasse dich nicht aus der Fassung bringen. Sei keine Wand und keine Projektionsfläche. Sei wie ein grossmaschiger Zaun.

        Wenn das Kind Wiederstand gegen die Mutter leistet, mit Ihr in Streit gerät, (und das passiert sehr oft, weil das Kind bereits mit 2 bis 3 Jahren seine eigene Identität sucht), dann gehe nicht lautstark dazwischen. Überlege dir, wie du den Konflikt, oder den Schmerz beim Kind auflösen kannst. Wichtig: Werte die Mutter dabei nicht ab.

        Antworten
  2. Dagmar

    Hallo und Danke für die Hilfreichen Blogs.
    Das Thema Narzisstische Mutter, ist bei mir das Kernthema und ich finde es vielleicht hilfreich , wenn der ein oder andere noch mehr dazu lesen möchte – Narzissmus.org zu googeln, dort werden Verhaltensweisen beschrieben, nur damit man sich sicher sein kann, das das was man erlebt hat wirklich mit dem Narzissmus der Mutter zu tun hat.
    Sehr gut war die Aussage im Video zur Sexualität , „Etwas wollen zu dürfen “ das beschreibt sehr gut, was gerade Narzisstische Mütter tun, “ Ich sage dir dann schon, was du zu wollen hast.“ Auch, dass man keine intime liebevolle Beziehung zur irgendeiner anderen Person haben darf, alles muss sich auf die Mutter konzentrieren .
    Das ist genau der Punkt, das man immer Menschen findet, bei denen man erst einmal auslotet, wie man sein muss um geliebt zu werden, und irgendwann erschöpft aufgibt, weil man keine tiefe Verbindung zu irgendjemand erreicht, weil man nicht in sich selbst verortet ist.
    Ich suche noch nach einer Methode, mich “ freisprechen zu lassen “ sozusagen, die Erlaubnis zu erhalten von einer Stellvertretenden Person. Ich glaube es könnte gelingen.
    Vielen Dank erstmal und ganz liebe Grüße Dagmar

    Antworten
    • Doro

      Liebe Dagmar,

      ich habe diesen Prozess des Freisprechens jetzt quasi hinter mir. Die Erlaubnis dafür musst du dir letztendlich selber geben, die Kraft dafür muss aus dir kommen. Im Prinzip muss man hier innerlich nachreifen, und mir ist das durch das Erleben von verdrängten Gefühlen letztendlich gelungen. Man muss erst die (verbotene) Wut und den Hass spüren um loslassen zu können. Das kann man mit Hilfe eines sehr erfahrenen Therapeuten erreichen. Mir haben weder Psychoanalyse noch Verhaltenstherapie geholfen – die Wende brachte die Arbeit mit einer Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ohne den gestalterischen Teil und das permanente Spiegeln hätte ich keine Chance gehabt überhaupt an eigene Gefühle und Bedürfnisse heranzukommen. Nur Mut! Es geht! Ich bin jetzt 42.

      Toller kurzer Blog zum Thema narzisstische Mütter, Dami. Es ist doch sehr sehr schwierig verdeckten Narzissmus zu erkennen. Wenn man das Ganze aber durchschaut hat sieht man schnell Licht am Ende des Tunnels.

      Antworten
      • Maya

        Liebe Doro, ich habe ähnliche Erfahrungen wie du gemacht. Psychotherapie hat nichts gebracht und seit Kurzem bin ich bei einer Therapeutin, die sytemisch arbeitet. Magst du dich dazu kurz austauschen, wie du die Wandlung erlebt hast? Bei mir brechen gerade nur Gefühle ein….es ist als wäre ich jahrelang betäubt gewesen. Maya

        Antworten
        • Jennifer

          Liebe Maya,
          ich würde mich auch sehr gerne austauschen – hättest du dazu Zeit?
          Bei mir haben 3 Verhaltenstherapien nichts gebracht und ich suche immer noch nach einer Lösung für ein richtiges Bindungsverhalten.. wäre super schön wenn du antwortest 😉

          Viele Grüße Jenny

          Antworten
      • Kirstin

        Liebe Dagmar,

        ich kenne Probleme mit einer narzisstischen Mutter. Eine tiefenpsychologische Psychotherapie und jahrelanges Malen haben mir sehr geholfen auf dem Weg zu mir. Aktuell bin ich wieder etwas in dem Thema drin, da meine „kleine“ Schwester sich gerade durch den Sumpf kämpft, den ich vor fast 2 Jahrzehnten durchschritten habe. Ich hätte großes Interesse, mich mal direkt auszutauschen. Wie sieht das bei Dir aus? Ich bin übrigens 54 Jahre alt.

        Antworten
  3. Jasmin

    Hallo Ich finde sie unglaublich cool ich möchte viel mehr über sie wissen über ihre Geschichte ich habe in denn Videos mitbekommen das sie selber ein Trauma oder mehrere hatten mehr darüber würde mich interessieren auch ob sie gleubig sind usw liebe Grüße

    Antworten
  4. Heidrun

    Liebe Dami,
    meine Mutter ist gestorben als ich 6 Jahre war. Mein „Vater“ war eine sehr narzistische Persönlichkeit und nicht wirklich mein Vater. Ist es so, das narzistische Menschen auch schwere Trauma mit sich tragen und dies ein Verhalten ist, um sich Ihre Gefühle nicht annschauen zu müssen?
    Liebe Grüße Heidrun

    Antworten
  5. Lars Konrad

    Liebe Dami,

    vielen Dank für diesen tollen Blogbeitrag, der sehr gut das Verhalten meiner Mutter mir gegenüber beschreibt. Einzig bei wirklich körperlichen Beschwerden zeigt sie Besorgnis, ansonsten hat sie kein Verständnis für irgendwelche Gefühle von mir.

    Ich habe selbst erst vor knapp drei Jahren, mit Mitte 40 erkannt, dass meine Mutter extrem narzisstisch ist, was dazu geführt hat, dass meine bis dahin unbewusst aufgebauten Scghutzfunktionen (Gefühlsvermeidung, Rationalität, beziehen auf Fakten) nicht mehr funktionieren, ich inzwischen unter Versagens und sozialen Ängsten leide und zur Zeit berfristet berentet bin.

    Leider haben mir die Psychologen in der ersten Klinik geraten, dass meine erster Impuls, ein Kontaktabrruch, falsch wäre und ich die Sache mal aus dem Blickwinkel meiner Mutter betrachten müsste.

    Nach inzwischen zweieinhalb Jahren, die ich versucht habe auf der einen Seite versucht habe meinen eigenen Probleme zu verstehen und zu bearbeiten und auf der anderen Seite versucht habe, meiner Mutter gerecht zu werden, habe ich mich jetzt nach den letzten „Zwischenfällen“ dazu entschieden, den Kontakt zu meiner Mutter komplett abzubrechen.

    Das ganze ist extrem schmerzlich für mich, da ich weiß, dass meine Mutter es in keiner Weise verstehen wird und ich Ihr damit auch sehr weh tun werde. Ich hoffe sehr, dass der Kontakabbruch mir möglichst bald auch Erleichterung bringt und nicht nur ein schlechtes Gewissen, denn darauf hat mich meine Mutter gut „dressiert“: Immer gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

    Liebe Grüße, Lars

    Antworten
    • Emi

      Hallo Lars, genau ist es auch bei meiner Mutter, ich musste den Kontakt mit ihr komplett beenden, weil es mich krank machte am Schluss. So oft ging ich liebevoll auf Sie zu und musste nur erleben, dass Sie mich runtermachte, mir Vorwürfe und Unterstellungen an den Kopf warf,ich wäre eine Rabenmutter usw., kein gutes Haar an mir ließ, egal was ich machte, Sie fand immer etwas, was nicht gut war, ich nicht fähig wäre, meine Geschwister besser wären usw. Ein normaler Umgang unmöglich würde.
      Mir ein schlechtes Gewissen zu geben, das kann Sie super, wie du sagst „ dressiert“ wurde. Sie ist 75
      und ich würde gerne mit Ihr gut auskommen, erst jetzt erkannte ich, dass es sich um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt und ich nicht so bin, wie meine Mutter es immer darstellte, weil ich es tatsächlich glaubte, krank, häßlich und nicht fähig bin etwas richtig zu machen. Es ist ein ERwachen und ein ERkennen wer ich wirklich bin.Ich ein Recht habe zu fühlen, zu handeln und zu leben, wie ich will, mich von Ihr freizumachen.

      Antworten
  6. Anna

    Liebe Dami, liebe Alle,

    vielen dank für die hilfreichen Informationen. Ich selbst bin betroffene Tochter einer narzisstischen Mutter und an einem Punkt angelangt, nach langem Heilungsprozess (5Jahre), immer noch nicht wirklich zu wissen, wie ich mit meiner Mutter umgehen soll.

    Gibt es allgemeine Tips hierfür im Umgang mit narzisstischen Müttern?

    Am besten ging es mir mit Kontaktabbruch, die Folge dessen war jedoch, dass ich ein Außenseiter meiner ganzen Familie wurde. Sie hatte meine 2 Brüder und Schwägerinnen auf ihre Seite gezogen, zu denen sie ausgesprochen unterstützend und liebevoll sein kann. Die Verletzungen, die sie mir heute noch zuträgt, abgesehen von der mangelnden Liebe, sind und waren für alle anderen in der Familie nicht sichtbar. In den Augen meiner Familie bin ich die Kranke und Lieblose und nicht meine Mutter. Ich bin die, die meiner Mutter etwas antut, und nicht umgedreht. Diese Erfahrung führt dazu, dass ich allgemein in Gruppen schnell zur Projektionsfläche werde und mir negative Motive unterstellt werden.

    Wie kann ich in meiner Familie wieder einen Platz bekommen?

    Kennen Andere solche ähnliche Situationen oder haben ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Liebe Grüße
    Anna

    Antworten
    • Hannah

      Hey Anna!
      Ich habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht. Nachdem ich nach einem Streit kurz vor meinem 18. Geburtstag ausgezogen bin, haben meine Eltern auch meine gesamte Familie gegen mich und besonders gegen meine Oma aufgehetzt, die mich damals aufgenommen hat. Sie haben Lügen von einer Verschwörung verbreitet und behauptet Sie hätten nicht gewusst wo ich bin, obwohl meine Mutter mich sogar zum Bahnhof gefahren hatte. Generell war ich immer das komischer, rebellische, schwierige Kind, das aber jetzt auch wirklich nicht ganz ohne war. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich ein ganz normales Kind war. Das ich überhaupt nicht groß schwierig und anders war. Das meine Eltern nur Ausreden für ihr verletzendes Verhalten und ihre Aggressivität gesucht haben. Ich bin meinen Verwandten immer noch böse, dass sie mich nicht unterstützt haben und mir immer eine Mitschuld gegeben haben. Denjenigen, die mir wichtig sind, habe ich das gesagt/ werde es Ihnen noch sagen. Jetzt möchte ich meinen Eltern nicht mehr begegnen und gehe auf keine Familientreffen mehr. Ich habe es akzeptiert keinen engen Kontakt mehr zu meiner Familie zu haben. Ich weiß, das klingt wahrscheinlich nicht nach einer Lösung für dich. Aber für mich ist es das. Es ist mir wirklich schwer gefallen diese Entscheidung zu treffen. Aber ich habe gemerkt, dass ich mich selbst vor meinen Eltern beschützen muss und dass das Allerwichtigste ist. Ich weiß nicht, ob ich dir damit Klarheit bringen kann. Aber du bist nicht alleine damit. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut.

      Antworten
    • Angela

      Hallo Anna, von all den Kommentaren zu diesem für mich höchstbrisantem Thema hat mich deine Verzweiflung zum Thema „zerbrochene Familie wegen unserer narzisstischen Mutter“ am meisten berührt. Ich wollte eigentlich nicht kommentieren, aber nun tue ich es doch. Wahrscheinlich wäre es besser, direkt mit dir in Kontakt zu treten, weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Hier mal eine ganz kurze Schilderung meiner derzeitigen Situation: Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet, 2 erwachsene Töchter. Ich bin das Älteste von 3 Geschwistern. Als Kind hatte ich extreme Angst und Respekt vor meiner Mutter und hatte vor allem eins: zu gehorchen, zu funktionieren, gut zu sein. Dass man als Kind auch geliebt werden kann, habe ich nur von meiner Oma erfahren. Die Ehe meiner Eltern wurde geschieden, als ich 16 war. Von da an war ich meiner Mutter noch mehr ausgeliefert. UND meiner Schwester, die, wie ich heute weiß, eine noch ausgeprägtere narzisstische Persönlichkeit ist. Mit 30 bekam ich psychosomatische Beschwerden und schwere Depressionen. Mit 40 dann der emotionale Zusammenbruch. Seit damals arbeite ich an mir, denn zu meiner Schwester und meiner Mutter gibt es keinen Zugang auf dieser Ebene. Erschwerend kam hinzu, dass ich viele Jahre mit meiner Familie in einem Haus mit Mutter und Schwester zusammengelebt habe. Ich habe es nach fast 20 Jahren – mit fast 60 – geschafft, mir mit meinem Mann erstmals ein wirklich eigenes Leben zu schaffen, indem ich mich von allem getrennt habe, was mich belastet, dem Zusammenleben mit Personen, die mich psychisch fast zugrunde gerichtet haben. Vor zwei Jahren haben wir ein Häuschen im Nachbarort gebaut, ich habe den Kontakt zu meiner Schwester mittlerweile völlig abgebrochen und zu meiner Mutter aus reinem „Pflichtgefühl“ nur noch rein sporadischen Kontakt. Auch das ist wahnsinnig schwierig und auch ich werde vom verbliebenen „Clan“ als aus- und verstoßene betrachtet, aber auch als die, die die arme alte Mutter im Stich gelassen hat. Einen verbündeten habe ich allerdings im Gegensatz zu dir – meinen „kleinen“ Bruder, der seit seinem 18. Lebensjahr weit weg wohnt, aber auch heute noch unter unserer Mutter und unserer Schwester leidet.

      Fakt ist, das Thema bzw. die Spätfolgen werden dich dein Leben lang begleiten. Aber es wird um so vieles besser, wenn du dich „getrennt“ hast.

      Wenn du mehr wissen willst – dann schreibe mir.

      Bis dahin alles Liebe.

      Angela

      Antworten
    • Antje

      Liebe Anna,
      was Du beschreibst, ist furchtbar. Auch ich kenne das. Im Grunde wird man doppelt bestraft: einmal durch das Leid, dass die Mutter einem angetan hat und dann von den Außenstehenden, die einem sagen, wie schlimm das alles für die Mutter sei und man könne ja nicht so egoistisch sein und nur an sich denken, usw.

      Wenn Deine Geschwister + Partner sich auf die Seite Deiner Mutter stellen, wird es sehr schwierig, und vielleicht sogar unmöglich, sein, einen „gesunden“ Platz in der Familie zu bekommen. Hattest Du den jemals? Wie sind >deine Geschwister mit Dir umgegangen? Haben sie nicht vielleicht davon profitiert, dass Du der Sündenbock warst und nicht sie? Somit haben sie ein Interesse daran, dass die Rollen so bleiben, wie sie sind. Und Deine Mutter ebenso.

      Ich musste nicht nur meine Eltern, sondern auch meine Geschwister aus diesen Gründen verlassen. Und es tut mir jedes Mal sehr weh, wenn Verwandte mir erzählen, wie sehr meine Mutter ja unter meinem Verhalten leiden würde. Das ist wie verkehrte Welt, nach allem, was sie mir angetan hat, was aber nach außen nicht sichtbar war, und ich weiß immer gar nicht, was ich dann sagen soll. Ich habe das Gefühl, sie glauben ihr und nicht mir. Sie verdreht alles so, dass sie als armes Opfer dasteht.

      Bau‘ Dir ein Leben auf ohne Deine Familie. Suche Dir eine gute Therapeutin/Therapeuten und lebe DEIN Leben. Ich weiß, dass das schwerer getan als gesagt ist, aber Deine Mutter wird sich nicht ändern, also musst Du es. Habe den Mut zu gehen. Auf YouTube gibt es unterstützende Videos zum Thema „narzisstische Mutter“ und „toxische Menschen“. Es tut mir sehr leid. Alles Gute für Dich.

      Bei Dir

      Antworten
  7. V. Sp.

    Ich habe auch dasselbe Problem.
    Sie hat mich immer kritisiert also habe ich sie auch leider kritisiert.auch öfter laut. Ausserdem wurde sie mit der Zeit immer tyrannischer und mein Vater litt auch ziemlich drunter……
    Meine ganze Familie wusste auch davon haben aber auch nie etwas unternommen…
    Litt so sehr darunter das ich vergessen habe wie man innerlich sowohl äußerlich weint…
    Erst später als ich weg war.
    Sie zog auch die ganze Aufmerksamkeit auf sich und raubte mir meine Freunde auch.
    Mischte sich zu sehr ein.
    Ich habe seit einem Jahr, durch einen kurzfristigen Besuch beim Therapeuten und meine eigene Entscheidung, beschlossen nicht mehr ins kalte, aufgesetzte und emotionlose Haus zu kehren.
    Denoch habe ich seit Jahren Angst um meine gelagerten Sachen die dort sind…
    Und der Grund das mein Vater dort lebt…
    Den ihn habe ich sehr lieb aber… Lässt sich hin und wieder von ihr beeinflussen..
    Sie ist sehr manipulativ.
    Immer wenn ich dort war oder es noch vor Augen habe, gehört meinem Vater fast garnichts.

    Nur ihre Sachen liegen überall rum im Haus. Das macht mich krank und traurig…

    Deshalb ist es etwas schwer für mich abzuschließen

    Antworten
  8. Dami

    Lieber Simon, leider kann ich in einem solchen Forum wie hier solche tiefgreifenden Fragen nicht beantworten. Sicher ist dein Freund, der dich gut kennt, da der viel bessere und sinnvollere Ansprechpartner. Herzliche Grüße, Dami

    Antworten
  9. Leonor

    Hallo Dami, habe gerade deinen Blog zum Thema „Narzisstische Mütter“ gelesen und musste – wie sehr oft letzhin – weinen. Ich habe das Gefühl, dass mir erst in letzter Zeit klar wird, wie sehr meine Mutter mich emotional benutzt hat.Ich war nur dazu da, sie zu bedienen, sie emotional zu stärken, auf sie einzugehen. Mich gab es gar nicht, und ich hatte auch kein Gefühl, wer ich war. Eigentlich war ich mir immer peinlich, wenn es um Gefühle ging… so bin ich in Beziehungen oder wenn ich verliebt war weggelaufen, ich habe es nicht ertragen, die Unsicherheit, die Furcht. Nun bin ich 48 Jahre und müsste eigentlich nochmal neu anfangen, aber ich bin unsicher, ob ich das schaffe.Sollte mir Therapie suchen. Und meine Mutter gibt es noch, fordernd, anstrengend und mittlerweile meinen alten Vater quälend… Ob ich das noch mal schaffe? Danke für Deinen Beitrag.

    Antworten
  10. Tina

    Hallo,
    meine Mama war mir in der Kindheit eine super liebevolle Mama, Sie konnte nur sehr streng werden, wenn es ums Thema Schule ging oder ich in der Pubertät mal nicht so gehorcht habe. Dann musste ich auf mein Zimmer und wenn ich es nicht einsah, dass sie recht hatte und ich mich nicht bei ihr entschuldigen wollte, da ich nicht fand, dass sie im Recht war, dann musste ich unter Umständen auch weinend ins Bett und wurde an diesen Tagen, dann nicht wie gewohnt von ihr ins Bett gebracht. Es kommt mir heute vor wie Liebesentzug!

    Als ich dann volljährig war und mit 19 heiratete und Mutter meines ältesten Sohnes wurde, wohnten wir alle zusammen, mein damaliger Mann, mein Sohn, meine Eltern und ich. Zunächst in der selben Wohnung und später dann in einem Haus, in getrennten, jedoch offenen Wohnungen.
    Als ich dann 4 Jahre verheiratet war und meine Mama seit nun 3 Jahren nicht mehr arbeiten ging, hatte ich 3 Kinder und ich trennte mich von meinem Mann, da er mir fremd gegangen war.

    So nun bin ich seit 4 Jahren in einer neuen Beziehung, meine Eltern vor allem meine Mama hat mir sehr viel geholfen, jedoch meint sie nun, dass ihre Entscheidungen über meinen stehen würden. Ich verbiete meinen Kindern etwas, sie sagt dann offen vor den Kindern zu mir, dass sie dies nicht fair findet! Ich sage den Kindern, dass sie heute eine halbe Stunde länger aufbleiben dürfen, sie verbietet es…
    Mein jüngster Sohn hat Fieber und soll Ibu-Saft bekommen (laut Arzt), sie gibt ihm ein Paracetamol Zäpfchen und meint es sei so richtig, da ich ihr sage, dass der Arzt extra den Ibu-Saft verschrieben hat, da er bei einer fieberhaften Infektion besser wirkt, ruft sie nun in der Apotheke an und fragt nach was besser oder richtig sei.

    Nun habe ich mich so mit ihr zerstritten, dass sie meint, ich sei nicht mehr ich, ich hätte mich verändert, ich sei nicht mehr ihre Tochter und ich sei krank und solle eine Therapie machen!
    Ich würde mir nur einbilden, dass sie mich nicht erwachsen werden lassen will und sie würde auch meine Autorität nicht bei den Kindern untergraben.

    Ich bitte mal um eine Stellungnahme, was ich am Besten tun soll.
    Ist dies von meiner Mutter ein narzisstisches Verhalten?

    Sie wurde als Kind von ihrem Vater geschlagen, bevorzugt meinen ältesten Sohn ganz stark, zieht ihn mit fast 10 Jahren noch um und läuft immer sobald er ruft. Sie verzieht vor allem ihn. Sie sagt ich hätte mich verändert, aber ich finde ich bin einfach nur erwachsen geworden und einfach nicht immer einer Meinung mit meiner Mama und sie sagt so schlimme Dinge zu mir, dass ich weinen muss.

    Meine Kinder hängen an ihrer Oma, aber ich weiß einfach nicht mehr, was richtig oder gut für uns allgemein ist.

    Über ein wenig Hilfe, wäre ich sehr dankbar.

    Antworten
    • Dami

      Hallo Tina, ich kann dir hier nur eine Meinung sagen. Ich denke, das gibt es keine Wahrheiten. Letztlich entscheidest du, wie du deine Kinder erziehen möchtest und was du in deinem Leben haben willst oder nicht. Ich persönlich finde das Verhalten deiner Mutter nicht in Ordnung. Es sind deine Kinder. Sie kann anderer Meinung sein, aber das muss sie für sich behalten. Es ist nie erwachsen und sinnvoll, wenn Erwachsene sich vor Kindern gegenseitig in den Rücken fallen. Das musst du dir verbitten, sie untergräbt damit deine Autorität.
      Du darfst ihr auch Dinge verbieten oder ihr Bedingungen stellen. Ihre Argumente sind tatsächlich keine Argumente,sondern Machtspiele. Sehr klassisch! Wenn Sie fies und gemein zu dir ist, dann wirf sie raus. Warum solltest du mit so jemanden Kontakt halten. Sie arbeitet gegen dich und macht dich runter. Das ist keine Basis für einen guten Kontakt. Stell ihr Verhaltensregeln auf oder sie fliegt raus. Sie wird toben und ich beschimpfen und deine Grenzen austesten. Wenn du das ein paar Mal durchziehst und sie dann rauswirfst oder das Gespräch abbrichst, wird etwas neues passieren oder es zeigt sich, dass sie gar keinen Kontakt zu dir will – sondern nur Macht ausüben will.
      Herzliche Grüße, Dami

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  11. JOSEF

    Meistens trifft das was ich auf diesen Webseiten finde über NM zu 100% zu über meine Vergangenheit. Ich dachte immer Sie wäre zu blöd für Soziales aber es ist nur unglaublich herzlos und unmenschlich.

    Oft hasse ich es in Deutschland zu leben und wünsche mir ein System wie in Saudi-Arabien. Mein Verhältnis zu Ihr hat sich entgültig gelöst mit einem Großen Schock für Sie *grins*

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  12. Kati

    Hallo,

    ist es eigentlich erlaubt, auch den Kontakt zu einer narzisstischen Mutter abzubrechen? Oder zeigt ein Kontaktabbruch nicht viel mehr, dass man das Trauma noch nicht ausreichend bearbeitet hat? Ist es ein Zeichen von Schwäche? Geht das vielleicht manchmal gar nicht anders?

    Viele Grüße
    Kati

    Antworten
    • Dami

      Hallo Kati, nein das ist kein Zeichen von Schwäche und wem willst du etwas beweisen? Ich finde, man sollte sich nur mit Menschen umgeben, die gut tun und einem zeigen, dass man wichtig für sie ist.
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
      • Kati

        Hallo Dami,

        vielen Dank für die Antwort! Und für die Anregung zum Nachdenken… ja, irgendwann kommt der Moment, an dem man sich so stabilisiert hat, dass man diesen schwierigen Schritt gehen kann. Es verwirrt, weil es die eigenen Eltern sind. Aber wenn es mir so schlecht damit geht, dann ist es das beste für mich. Vielen Dank, die hilfreichen Informationen auf deiner Seite! Sie geben Orientierung.

        Viele Grüße
        Kati

        Antworten
  13. Franziska

    Liebe Dami,
    durch Dein Buch „Auch alte Wunden können heilen“ bin ich auf Deine Seite gestoßen und habe mich sehr über die vielen Kommentare gefreut.
    Da ich seit ca. 2 Jahren endlich verstanden habe, dass meine Mutter Narzisstin ist, freue ich mich fast täglich über das Verstehen von vielen Situationen aus meiner Vergangenheit/Kindheit, die mir immer völlig unverständlich waren. Es ist wie ein Puzzle mit unendlich vielen Teilen, das sich nach und nach zusammen fügt.
    Da ich festgestellt habe, dass es im englisch-sprachigen Raum auch sehr gute Bücher zu diesem Thema gibt, die mir sehr weitergeholfen haben, wollte ich fragen, ob es in Ordnung wäre diese Bücher im Rahmen Deines Forums zu nennen.
    Falls ja, möchte ich empfehlen:
    „Werde ich jemals gut genug sein?“ von Karyl Mc Bride,
    „The Covert Passive Aggressive Narcisstist“
    von Debbie Mirza (gibt es nicht übersetzt, ist aber leicht zu lesen)
    Und von Sven Grüttefien „Die narzisstische Mutter“
    Diese Bücher kann ich wirklich nur empfehlen… wie Dein, oben genanntes natürlich auch!
    Die Aufarbeitung bedeutet viel Arbeit, die sich aber tatsächlich täglich lohnt!
    Liebe Grüße und viel Kraft!
    Franziska

    Antworten
  14. David Soler Lemus

    DAMI, herzlichen Dank für deine Klare und hoffnungsvolle Sprache!!!

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  15. Elixa

    Es gibt nur eine Chance aus dieser Negativität : komplette Distanz ! Alles andere bringt dich immer mehr in die Abwärtsspirale. Du kannst einen Narzissten (ob Vater oder Mutter) nicht ändern oder „retten“. Geh aus dem Spiel raus, sobald du merkst, das du es mit einem Narzissten zu tun hast. Ich bin durch sämtliche Sphären durchgegangen. Immer wieder in regelmäßigen Abständen den Kontakt abgebrochen, dann wieder durch Engelsworte anlocken lassen. Ich hatte Jahrzehnte immer die Hoffnung, dass meine Mutter sich nun endlich besinnt und sich wie eine respektvolle Frau verhält. Ich habe nichts von Narzissmus bei Müttern gewußt – ich dachte immer meine Mutter ist naiv. Aber das war sie nicht, das war alles Taktik und ein ausgeklügeltes System, als ob sie heimlich Drehbücher schrieb. Sie brauchte nicht die Hand erheben, sie hat dich mit Worten verletzt. Sie war die perfekte Schauspielerin und hat das ideale Theaterstück kreiert. Sie ergötzte sich von oben herab an meinem Leid und Unglück. Ich erhielt die Infos/den Link „Narzissmus bei Müttern“ erst vor 1 Jahr. Niemanden muss ich, glaube ich, erzählen, was in dem Moment in einem vorgeht. Als ich das alles las, tat sich unter meinen Füßen der Keller der Hölle auf. Das „Kind“ hatte nun einen Namen. Alles stimmte 1:1. Mir ging es wochenlang schlecht. Alles was sie seit 50 Jahren tat, hatte nur ein Ziel und Grund: Zerstörung ! Das alles unter dem Deckmantel der Scheinheiligkeit und mit einem Lächeln auf den Lippen. Ihre Lügen, Intrigen konnte sie geschickt verstecken oder gut verpacken. Oft stand man da und begriff nicht, was da vor sich geht. Hochgradig geschickt und kreativ sind ihre Ideen gewesen, wie ich jetzt erkannte. Permanent ersann sie neue Abgründe und Gemeinheiten. Alles setzt sich heute wie ein Puzzle zusammen.
    Mein Vater war uns gegenüber ein ablehnender, strenger Vater. Ich denke aber auch, dass Menschen sich gegenseitig energetisch angleichen, manipulieren, wenn sie 60 Jahre verheiratet sind. Meine Mutter war die nette rundliche Frau, die so vertraut und mütterlich aussah, dass niemand ahnte, was hinter der Fassade brodelte… eine seelenlose Hülle. In dieser Familie herrschte immer Kampf und Ablehnung. Sie schob alle Schuld meinem Vater in die Schuhe. Sie lästerte ein Leben lang über ihn, vor uns Kindern. Heute weiß ich, dass das zum Spiel dazu gehört, denn wir sollten den Vater ablehnen und hassen und nur sie wollte im Mittelpunkt stehen. Sie schaffte es auch, denn unser Mitleid galt hauptsächlich ihr. Uns Geschwister hat sie in regelmäßigen Intervallen gegeneinander ausgespielt und Neid und Hetze geschürt. Alles im Sinne ihrer scheinheiligen Instanz. Kontakt zu ihren vielen Enkeln hat sie nicht gewollt und versuchte ihre Intrigen und Hassgefühle auch dort auszuleben. Es drehte sich bei ihr alles nur um die Zerstörung der eigenen Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, ihren Mann. Aber auch bei ihren eigenen Geschwistern und die ihres Mannes konnte sie kein Glück ertragen. Sie hatte ein besonderes Geschick, dass bei ihren Lästereien und Abwertungen, sie trotzdem oft glaubwürdig klang. Ich finde nicht die richtigen Worte für diese Form der Kreativität. Ich bin eine Tochter, weiss aber nicht wie man sich als geliebte Tochter fühlt. Meine Mutter gab uns keine Wärme. Sie lästerte über Art und Aussehen ihrer Kinder und ergötzte sich an den Kränkungen. Die Krönung tat sich auf, als mein Vater vor einiger Zeit verstarb. Für mich war das ganze Verhalten meiner Mutter in dem Zusammenhang ein nicht vergleichbares Trauma, welches mich eiskalt erwischte. Meine Mutter wollte unseren Vater heimlich verschwinden lassen, das heißt, sie versuchte in schnellstens vom KH aus, verbrennen zu lassen. Sie wollte eine Trauerfeier und ein Abschiednehmen verhindern. Sie gönnte es uns und den anderen Angehörigen nicht. Zum Glück meinte das Schicksal es anders und wir Kinder konnten das im letzten Moment verhindern. Wir arrangierten und bezahlten die Trauerfeier selber. Sie kam nicht !! Sie spinnte ihre Fäden in ihrer Wohnung und zog 2 Brüder in ihren Bann, die sich durch ihre großen Lügen verwirren ließen. Aber das ist noch nicht alles, es gibt noch Steigerungen. Sie fuhr dann heimlich zur Bestattungsfirma und feilschte und jammerte, obwohl das Geld für die SeeBestattung in hohem Betrag schon ewig bereit lag und vertraglich schon alles vereinbart war. Die Bestatterin erklärte uns 2 Tage später, dass meine Mutter energisch versuchte, die Kosten auf uns Kinder abzuwälzen, was natürlich vertraglich nicht relevant ist.Wieder hat sie Intrigen und Böses verursacht. Meine Mutter ist 80 J, voll fit und keine notleidende Frau, im Gegenteil. Ihr Lebenselexier ist Zerstörung und Unglück zu verbreiten.
    Ein Roman würde nicht ausreichen, um zu schreiben, was sie in 55 Jahren alles angerichtet und vernichtet hat. Ich hätte mir gewünscht, ich hätte die Diagnose Narzissmus 20 Jahre eher erfahren, es wäre mir viel Leid und Schmerz erspart geblieben. Lauft soweit weg wie es geht, wenn euch eine Narzisstin in den Fängen hat.

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    • Marina

      Genau so kenne ich es auch, Sachen überlegen, auf die andere im Traum nicht kommen, stimmt, filmreif, allein schon diese Netze aus Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen. Nur ist es bei uns meine Schwiegermutter und mein Mann verwechselt ihre Machtversessenheit mit Mutterliebe. Er ist aber gleichzeitig oft zornig und agressiv, er würde aber nie gegen sie aufbegehren. Er überträgt nun viele Eigenschaften, die zu ihr gehören auf mich. Manchmal bin ich sprachlos, wenn er mir Sachen um die Ohren kesselt, die eindeutig von ihr stammen. Unsere Ehe ist am Ende, hauptsächlich durch sie. Jahrelang bekämpft sie mich und hetzt gegen mich, genau wie vorher gegen meine Vorgängerin. Sie hat mir sogar mal damit gedroht, so lange keine Ruhe zu geben, bis ich bei ihrem Sohn wieder weg bin. Sie liesse sich nicht von einem dahergelaufenem Niichts und Niemand nochmals ihren Sohn wegnehmen. Ich stehe dem inzwischen machtlos gegenüber, denn nun ist sie die arme alte Witwe, die niemanden mehr hat, ausser den Sohn. Und der steht natürlich zu Mamilein (so nennt sie sich selbst ihm gegenüber), denn er hat ja alles ihr zu verdanken, weil alle Frauen immer böse sind und nur die Liebe ihres Sohnes, ihre Familie kaputt machen wollen. Alle Frauen sind schlecht, nur suf Mamilein ist Verlass, denn schliesslich hat sie sich ja geopfert, um ihn gross zu ziehen. Sie betreibt regelrecht Gehirnwäsche bei ihm. Alles aber auch alles von und an mir ist nur schlecht.
      Ich bin auf Distanz zu ihr gegangen, weil mich ihre ständigen Angriffe und Beleidigungen krank gemacht haben. Leider ist absehbar, dass ich damit auch meinen Mann verloren habe.
      Euch allen alles Gute

      Antworten
  16. Blütenstaub

    Hallo,
    ich (w) finde diesen Blog sehr gut und die Eigenschaften der narzistischen Mutter werden sehr gut erklärt und aufgezeigt.
    Ich habe ebenfalls eine solche Mutter, früher habe ich immer gedacht ihr Verhalten wäre übertriebene Fürsorge, weil sie mir vieles ausgeredet hatte oder mich in eine bestimmte Ecke drängte. Heute weiss ich: Es ist Neid und Mißgunst.
    Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang gibt zw. Narzistischen Müttern und narzistischen Freundinnen. Ich finde dazu nichts im Internet, vielleicht hier? Ich habe in meinem Leben rückblickend die Feststellung gemacht, dass ich mir früher (heute nicht mehr) Freundinnen gesucht hatte, die mehr oder weniger narzistisch ausgeprägte Charakterzüge aufwiesen, bzw. im ich-bezogenem Verhalten und Reden meiner Mutter sehr ähnlich waren. Neid war auch immer unterschwellig präsent.
    Ich bin kein Experte, aber da gibt es bestimmt einen Zusammenhang.

    Antworten
    • Elixa

      Solange man nicht erkennt, dass die eigene Mutter eine Narzisstin ist, werden einem im Außen in Form von Freundinnen, diese Eigenschaften weiter präsentiert. Mir ging es ebenso. Die meisten Freundinnen hatten diese narzisstischen Züge. Es ist unfassbar, was das für Kreise zieht und das schlimme war teilweise, dass ich gedacht habe, dass ich nicht „richtig“ bin. Es ist unbeschreiblich, dass eine Mutter mit diesen krankhaften Defiziten so eine Macht hat und die eigenen Kinder das seelisch „ausbaden“ müssen. Glücklich kann der sich schätzen, der das erkennt und sich lösen kann und dabei heilt. Meine Schwester ist leider auch auf dem Weg einer narz. Persönlichkeit. Als ich meiner Vertrauensärztin von meiner Mutter und deren Narzissmus erzählte, sagte sie nur einen Satz: „Das ist die schlimmste und gefährlichste Persönlichkeitsstörung.“

      Antworten
  17. Marins Hirsch

    Vielen Dank, die perfekte Beschreibung meiner Schwiegermutter, die ich leider zu spät durchschaut habe. Nun hat sie so viel Gift in meinen Mann geträufelt, dass er für mich nicht mehr erreichbar ist.
    Liebe Grüsse und bitte, früh genug genau hinsehen

    Antworten
  18. Karen

    Liebe Dami,

    auch wenn Mütter, wie du sagst, i.d.R. einen größeren Einfluss auf ihre Kinder haben, würde ich mich trotzdem über einen Beitrag über narzisstische Väter sehr freuen.
    Es gibt narzisstische Väter, die interessieren sich nicht wirklich für ihre Kinder, und solche, die alles, aber auch alles im Leben ihrer Kinder bestimmen und kontrollieren wollen. Ich glaube, deren Einfluss wird oft unterschätzt. Gerade wenn die Mutter sich immer weg duckt und keinen Schutz oder Ausgleich bietet. Und ich glaube, dass die Auswirkungen anders sind, im Vergleich zu einer narzisstischen Mutter.

    Liebe Grüße

    Antworten
  19. Gregor Weißenborn

    Hallo Dani,

    danke für deinen guten Beitrag, den ich im Wesentlichen, aus eigener Erfahrung, bestätigen kann.

    Einen Punkt möchte ich etwas differenzieren:

    Das Bindungsverhalten der NPS-Person fällt ambivalent aus. NPS-Personen versuchen, schon zum Zwecke des Erntens von Anerkennung, Menschen an sich zu binden. Da ihr Hunger nach Anerkennung nicht befriedigt werden kann, provozieren sie das narzisstische Drama, dass erhebliches Leid bei ihren Opfern verursacht. Wenn ihr Opfer bei ihnen nicht reumütig zu Kreuze kriechen will oder sie sich bzgl. ihres Narzissmus durchschaut sehen, ziehen Narzissten sich zurück. Dann lösen sie von sich aus die Bindung zu dem Menschen, der ihr narzisstisch verschobenes Weltbild in Gefahr bringt.
    Eine NPS-Mutter kann also auch durchaus, dass Kind verstoßend reagieren.

    Und das sich zu einer narzisstischen Mutter noch ein narzisstischer Vater gesellt, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Daher bevorzuge ich eine Geschlechts- und Rollenneutrale Betrachtung.

    Generell hat NPS von Person zu Person unterschiedliche Ausprägungen und Erscheinungsformen, wenngleich man die drei Grundpfeiler Hybris, Geltungsdrang und Empathielosigkeit/Empathiearmmut immer gut und leicht erkennen kann.

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