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Trauma und Bindung, Teil 1

von | 05.07.2017 | 16 Kommentare

​Wie Trauma durch frühe Verletzungen entsteht

Heute möchte ich über etwas sprechen, was bei Trauma fast immer betroffen ist: das Thema Bindungen und Beziehungen. Wie kann ich mich mit anderen Menschen verbinden, wie kann ich Beziehungen eingehen, wie gehe ich mit Kontakt um und wie eingebunden fühle ich mich überhaupt.
In dem Blogeintrag zum Thema Trauma und Ökologie habe ich schon darüber gesprochen, wie getrennt die meisten Menschen sich heute fühlen, wie wenig verbunden mit der Welt und der Gemeinschaft.
Darauf möchte ich heute ein bisschen näher eingehen.

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​Trauma zerstört Bindung und Zugehörigkeit

Traumatische Ereignisse können wirklich Bindungen zerstören. Man bekommt das Gefühl auf einmal allein zu sein, anders zu sein, sich fremd zu fühlen in der Welt.
Ich selbst bin mir dessen zum ersten Mal bewusst geworden, als ich mit 23 Jahren mit einer Freundin nach Kanada gereist bin. Wir sind ganz naiv „in den Busch“ gezogen, in einem Nationalpark. Es war eine traumhaft schöne Kulisse, doch ich hatte das Gefühl, alles wie durch eine Glaswand zu betrachten. Ich habe es gesehen, aber es hat mich nicht so berührt wie ich es erwartete bzw. wie Filme über solche Landschaften mich berührten.
Es fiel mir auch ganz deutlich auf, dass ich zum ersten Mal richtig Angst hatte, besonders nachts. Auch dieses Gefühl hatte ich davor völlig von mir abgespalten. Das fand ich schrecklich und ich bin damit überhaupt nicht klar gekommen. Das brachte mich darauf, zu untersuchen, was diese Trennung verursachte. Die Trennung von dem Schönsten, was es gibt, wie ich finde: von der Natur, von der Weite, von der Wildnis.

​Trauma ist nicht gleich Trauma – Schocktrauma und Entwicklungstrauma

​Schocktraumata und Entwicklungstraumata haben eben genau diese Kraft, uns so zu trennen und uns so sehr das Gefühl zu geben, wie durch eine Glaswand auf die Welt zu sehen. Alle sind da drüben und wir sind anders und alleine auf der anderen Seite. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die beiden Traumaarten sehr selten allein existieren. Sehr häufig haben Menschen, die wegen eines traumatischen Ereignisses kommen, auch eine Geschichte von Entwicklungstraumata hinter sich.

Hier nochmal der Hinweis zum Begriff „Entwicklungstrauma“. Der ist nämlich etwas irreführend, da man sich unter Trauma immer einzelne, ganz furchtbare Geschehnisse vorstellt. Das ist natürlich auch vielen Traumapatienten passiert. Aber für manche Menschen waren es eher viele „kleine Ereignisse“, z.B. dass ihre Eltern nicht fähig waren, sich auf sie einzustimmen und für sie da zu sein. Etwa Kinder, die unter einer depressiven oder narzisstischen Mutter leiden, können ein Entwicklungstrauma ausbilden.

„Trauma“ ist ein sehr weiter Begriff und man muss ihn runter brechen.
Es ist für ein Baby einfach traumatisch, wie das in unserer Generation oft gemacht worden ist, wenn es allein in das Nebenzimmer gelegt wird. Für einen erwachsenen Kopf ist es schwer zu verstehen, wie beängstigend solche Dinge für ein winziges Baby sind.

Resilienz und Antifragilität

Für das gute Aufwachsen ist Resilienz für uns sehr wichtig. Das ist die Eigenschaft, nach Stresssituationen wieder in den ursprünglichen Zustand zu gelangen. Es gibt einen Autor, Nassim Nicholas Taleb, der das noch verschärft und den Begriff der Antifragilität einführt: die Fähigkeit, durch Belastungen zu wachsen und noch stabiler aus Stresssituationen hervorzugehen. Jedes ökologische System ist antifragil, sonst gäbe es unser Ökosystem schon lange nicht mehr.

Diese beiden Schlagwörter, Resilienz und Antifragilität, haben viel mit der Fähigkeit zur Selbstregulation zu tun und auch mit der Fähigkeit, uns zu binden. Das Problem dabei ist, dass die Selbstregulation und die Bindungsfähigkeit vorwiegend in den ersten drei Lebensjahren geprägt werden. Das ist eine Zeit, an die wir uns kaum erinnern können, und es gibt Entscheidungen, die fast jeder Mensch genau in dieser Zeit trifft. Das ist nicht bewusst, aber wir leben danach, und auch du wirst sofort sagen können in welche Kategorie du gehörst.

Ich spreche hier von der Entscheidung zwischen Autonomie bzw. Würde einerseits und Beziehung bzw. Kontakt andererseits.
Wie reagierst du bei Stress? Schützt du deine Würde und gehst sozusagen in die Autonomie bis zum Alleinsein bzw. wendest dich ab, um dein Gesicht nicht zu verlieren in einem Streit? Oder stehst du „auf Teufel komm raus“ für die Bindung ein, bzw. suchst den Kontakt, damit die Beziehung gerettet werden kann, auch wenn dabei manchmal die Würde drauf geht?
Das weiß jeder sofort von sich und das ist natürlich sehr prägend für alle späteren Beziehungsmuster aber auch für die Art, wie wir uns regulieren und wie wir ins Leben gehen.

Bezugspersonen im frühen Kindesalter

Wir sind tatsächlich geboren, um uns zu binden. Es schient so zu sein, dass das eine der am tiefsten evolutionär verwurzelten Anlagen in uns ist. Wir brauchen Bindung, um zu überleben und wir sind sozusagen „hard wired“, also wirklich verdrahtet dafür, uns zu binden, sobald wir geboren werden.

Man sagt, dass wir in den externen Uterus geboren werden, den unsere Eltern für uns halten. Denn die Neugeborenen sind viel zu klein, viel zu fragil, um selbst zu überleben, aber leider für den Bauch der Mütter zu groß, so dass sie geboren werden müssen. Es ist dann eben wichtig, dass der Schutz und die Geborgenheit extern da sind. Unser autonomes Nervensystem ist zu dieser Zeit noch nicht vollständig ausgeprägt, d.h. wir sind darauf angewiesen, dass jemand da ist, der uns beruhigt und alles für uns tut. Am Anfang bekommen wir nicht mal den Schlaf-Wach-Rhythmus hin, wir können den Kopf nicht selbst halten, wir brauchen das „Rundumpaket der Vollbemutterung“.

Wir brauchen unsere Bezugsperson nicht nur, um uns zu beruhigen, sondern auch, um Erregung in unser Nervensystem zu bringen. Denn so kann sich das „window of tolerance“, von dem ich auch schon oft gesprochen habe, weiten, je mehr Erregung und Anregung das Kind bekommt. Allerdings sollte auch keine Überregung stattfinden, d.h. wenn das Kind zu erregt wird, dann muss die Bezugsperson auch wieder dafür sorgen, dass es runter fährt in einen angenehmen Bereich. Auf diese Weise lernen wir, dass Erregung etwas Gutes ist.

Glück ist ein hoch erregendes Gefühl. Und deshalb vermeiden es so viele Menschen glücklich zu sein, weil sie die Erregung gar nicht im Körper halten können und sie sofort mit etwas Unangenehmen verbinden. Somit brauchen wir also unbedingt eine Bezugsperson, die uns anspricht und mit uns spielt, uns „hochfährt“ und nicht nur ständig beruhigen möchte.

Eingestimmte Kommunikation

Vor allem brauchen wir viel Kontakt, Berührung und eine sogenannte eingestimmte rechtshemisphärische Kommunikation. Dies ist auch der Grund, weshalb viele Therapien nicht effektiv sind. Eingestimmte rechtshemisphärische Kommunikation bedeutet, dass die Bezugsperson sich wirklich auf das Kind einstimmt, sich einfühlt und mit dem ganzen Körper, der Mimik, den Augen, der Stimmlage kommuniziert. Dass sie nicht nur mit dem Kind spricht und sagt: „Na wie geht’s dir denn heute?“, sondern wirklich mit dem ganzen Sein kommuniziert. Denn das ist es, was bei dem Kind ankommt und was es eben beruhigt oder erregt oder erfreut oder ihm auch Angst macht.

Durch diese eingestimmte Kommunikation entwickelt sich unser Gehirn. Es kommt also nicht so sehr darauf an, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird. Die rechtshemisphärische Kommunikation benutzen wir meist automatisch mit Tieren. Die meisten kennen das: Wir können zu einem Hund die verschiedensten Dinge sagen, die nicht unbedingt nett sind, er wedelt aber trotzdem mit dem Schwanz, wenn die Betonung stimmt.

Im Bereich der Gesprächstherapie haben wir ganz oft das Pech, dass unsere Therapeuten rein linkshemisphärisch mit uns kommunizieren. Sie sprechen mit uns ohne viel Körpereinsatz. Da so aber ein wichtiger Teil fehlt, werden wir nicht vollständig geheilt, sondern nur sehr einseitig. Wir verstehen, was mit uns los ist – es ändert sich aber nicht in dem Maße, wie es für uns gut wäre.

Wir brauchen diesen körperbetonten Teil

Besonders unsere Bindungsfähigkeit und die Selbstregulation sind hochgradig darauf angewiesen, dass immer auch rechtshemisphärisch kommuniziert wird. Durch diese Art von Beziehung und von Kommunikation lernen wir viele Dinge. Unter anderem lernen wir, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden.

Und das ist etwas Tolles! Für manche Menschen klingt das vielleicht ganz selbstverständlich, sie gehen einfach davon aus, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden, dass das Leben gut zu ihnen ist und die Welt ein sicherer Ort ist. Andere können sich das aber gar nicht vorstellen. Für sie ist das dann eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung. Auch, dass wir gesehen werden und dass wir wirklich Bedeutung für jemanden haben, dass es gut ist, dass wir da sind, dass wir in Ordnung sind, so wie wir sind.

Viele Klienten erzählen, wie sie später von ihren Eltern gehört haben, dass sie, wenn sie als Kind zu viel geschrien haben, in den Keller oder ins Nachbarzimmer gesperrt wurden, dass sie einfach zu Hause gelassen wurden, wenn ihre Eltern einen Kaffee trinken gegangen sind, oder Ähnliches. Das ist eine Katastrophe für ein kleines Kind.

In solchen Fällen müssen wir dann als Erwachsene erst lernen, dass wir willkommen sind auf der Erde, dass da Leute sind, die sich freuen, nur weil wir da sind, nicht weil wir etwas tun, sondern einfach, weil wir da sind. Wenn wir gesund aufwachsen, wenn Eltern wirklich da sind, sich eingestimmt mit uns befassen und fähig sind, sich auf die Bedürfnisse von dem Baby einzustellen, sich selbst ein Stück zurückstellen können und nicht nur ihre eignen Bedürfnisse erfüllen, dann lernen wir schon früh, dass uns geholfen wird, wenn wir Hilfe brauchen. Und genau dadurch einwickelt sich ein beziehungsfähiges und adaptives Nervensystem.

Das wiederum bedeutet, dass man sich später im Leben schnell emotional beruhigen kann, eine hohe Konzentrationsfähigkeit entwickeln und auch mal selbst seine Bedürfnisse zurückstellen kann. Damit verbunden sind auch eine hohe Frustrationstoleranz und dann auch eine ausgeprägte „Glücksfähigkeit“. Glück ist wirklich viel schwieriger als Unglück, weil im Unglück wenig Erregung vorhanden ist. Glück ist sehr schwierig für Menschen, die eine schlechte Selbstregulation haben.

​Trauma ist das Gegenteil von Selbstregulation

Die Entwicklung von Stressresistenz und Beziehungsfähigkeit sind sehr wichtig für das weitere Leben. Weiter reiht sich hier die Fähigkeit, im Hier-und-Jetzt sein zu können, ein: Außerdem, nicht immer nur im Kopf zu sitzen und nachzudenken. Als letztes möchte ich hier noch das Selbst-Bewusstsein aufführen, die Fähigkeit sich selbst beobachten zu können. Damit hängt auch unser Verständnis für Moral und Ethik zusammen, wobei ich den zweiten Ausdruck bevorzuge, da „Moral“ häufig mit etwas Vorgegebenem, Aufgezwungenem verbunden wird, ich hier aber ein persönliches, tiefes Gefühl für ethisches Verhalten meine.

All diese Fähigkeiten hängen an unserer Fähigkeit von Selbstregulation und Bindung. (Mehr erfährst du dazu hier: Was ist Selbstregulation?)

Du findest den nächsten Beitrag zum Thema Trauma und Bindung hier: https://traumaheilung.de/trauma-und-bindung-teil-2​

Demnächst startet wieder mein Onlinekurs „Mit Trauma leben“, in dem du viele Übungen für den Alltag bekommst. Du kannst dich hier für den kostenlosen Schnupperkurs dazu eintragen:
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16 Kommentare

  1. annette

    WAS für ein grandioser erarbeiteter Vortag ,Dami Charf !!! DANKE dafür !!!

    Antworten
  2. Stephanie

    Hallo liebe Dami,

    ich würde mich freuen, wenn du noch ein Buch schreiben würdest mit praktischen Übungen zu Selbstregulation.
    Als Hartzler hat man kein Geld für Kurse und ein Buch mal wegsparen ist eher möglich.

    Vielleicht ja mal :):):)

    Liebe Grüße

    Stephanie

    Antworten
    • Dami

      Liebe Stephanie, ich verstehe deinen Wunsch, aber ich lebe von den Kursen. Für ein Buch bekomme ich 30 Cent, davon kann dann leider ich nicht leben.. Ich gebe viele Inhalte gratis raus, aber ich möchte auch von meinem Wissen leben. Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  3. Anke

    Vielen, vielen Dank liebe Sami für Deine tollen Inhalte. Aus verschiedenen Gründen habe ich es noch nicht persönlich zu Dir geschafft. Aber ich muss sagen, dass mich Dein frei verfügbarer Content enorm weiterbringt und mir schon so manches Licht aufging. ich gehöre zu den Menschen, die sich nur geliebt fühlten (als Baby) wenn sie etwas tolles getan hatten. In meinem Fall war das brav sein.???
    Puhhh, jetzt muss ich selber gucken, wer ich eigentlich bin.
    Sehr spannend!
    Liebe Grüsse von der Ostsee
    Anke

    Antworten
  4. Andrea

    Hallo Dami,
    toll,toll toll….echt inspirierend, emotional gesehen vor allem.

    Hat mir schon viel geholfen, was du sprichst.
    da ich mit Kindern arbeite fühlen sich meine Erfahrungen und Gedanken bestätigt,
    wie es Kindern oft geht und was abläuft.

    Danke fürs weiter geben!

    liebe Grüße
    Andrea aus Wien

    Antworten
  5. Mari

    Hallo Dami, vielen Dank für deine Arbeit!
    Meine Mutter war sehr kalt und egoistisch mir gegenüber und ich kann tatsächlich nicht wirklich glücklich sein, obwohl ich sehr dankbar für mein Leben bin, vor allem dass ich zwei Töchter haben darf. Leider bin ich oft zu meiner größeren Tochter (5 Jahre) ganz grauenvoll und wiederhole, wie fremdgesteuert, die ‚Fehler‘ meiner Mutter. Oft sogar nimmt noch mehr Intensität. Ich sehe quasi dabei zu, wie ich bei meiner Tochter ein Entwicklungstrauma hervorrufe und schaffe es dennoch nicht mich zu stoppen. Ich habe sehr große Schuldgefühle deswegen und weine oft. Ich weiß, dass es die Sache nicht besser macht und Schuld auch nur eine Abwehr ist, zu fühlen. Dennoch komme ich da nicht raus. Hast du eine Idee, was ich tun könnte?
    Ich würde gerne einen Kurs bei dir machen, aber welchen? Und es scheint so, als wenn deine Kapazitäten auch ausgelastet sind oder?
    Viele liebe Grüße,
    Mari

    Antworten
    • Dami

      Liebe Mari, es wäre auf jeden Fall gut, wenn du dir Unterstützung suchst. Sicher wäre auch gut, wenn du deiner Tochter mal erklärst, dass dein Verhalten nichts mit ihr zu tun hat. Dass sie ein wunderbares Mädchen ist und dass du manchmal nicht in Ordnung bist. In einer Kindgerechten Sprache ist das auf jeden Fall sinnvoll.
      Meine Kollegin Diana ist Expertin für Mütter und Kinder: http://www.gehaltenwerden.de
      Bei uns könntest du sonst nur an einer Gruppe teilnehmen, das findest du unter Psychotherapie.
      Aber vielleicht ist eine gute Einzeltherapie zunächst sinnvoller, aber das kann ich schwer beurteilen, ohne dich zu kennen.
      Vielleicht ist auch der im September wieder beginnende Kurs „Mit Trauma leben“ ein guter Einstieg.
      Wenn du dich bei mir für das e-book einträgst, dann bekommst du rechtzeitig Bescheid.
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  6. Sylvia Richardson

    Hallo Damy ?
    Nach einigen Erfahrungen mit Therapien kann ich sagen, dein Wissen, wie du es weitergibst, dein Verständnis vom Leben, ist einmalig. Ich habe schon einiges dadurch für mich gewonnen. Danke und auch dir, gute Wünsche für deine Zukunft? Liebe Grüße

    Antworten
  7. Petra

    Liebe Dami,
    ich finde Deine Erkenntnisse und das Teilen zum Thema Trauma wirklich erstaunlich. Aus vollstem Herzen kann ich aus heutiger Sicht bestätigen, dass ich im Kindes- und Jugendalter immer geglaubt habe, meine Würde und Autonomie verteidigen zu müssen und deshalb nicht offensiv in Beziehung und Kontakt gegangen bin. Darum ist die abrundende Erkenntnis, ein Trauma in der kindlichen Entwicklung erlitten zu haben, bezeichnend für mich. Zugleich möchte ich jedoch auch aus eigener Erfahrung bestätigen, diese Art von Erfahrungen lassen sich in jedem Alter rückgängig machen, vorausgesetzt, man beschäftigt sich liebevoll mit sich selbst. Damit das geschehen kann, sind Deine Beiträge so wertvoll. Darum habe ich mir das Angebot auf Mitgliedschaft für den 31.7.2019 auf Widervorlage gesetzt und werde zu diesem Zeitpunkt eine Jahresmitgliedschaft in der Community buchen. Auch diese Idee finde ich äußerst vorteilhaft für jeden der bereit ist, an sich etwas zum Besseren zu bewegen.
    Vielen Dank dafür und herzliche Grüße
    Petra

    Antworten
    • Dami

      Liebe Petra, auch dir vielen lieben Dank. Und ja, wir können unsere Wunden integrieren, nicht rückgängig machen – denn was geschehen ist, ist geschehen. Doch wir können uns davon lösen, dass sie unser Leben bestimmen.
      Herzliche Grüße, Dami

      Antworten
  8. Grit

    Liebe Dami,
    vor knapp einem Monat bin ich über einen Hinweis einer Patientin auf Dich aufmerksam geworden und kann Dir gar nicht genug danken für Deine Arbeit und dass ich Dich als Person kennenlernen darf. Du hast mich in Vielem bestärkt in meinen Ansichten und mir neuen, sehr hilfreichen Input gegeben!
    Ich musste selbst Entwicklungstraumata erleben und bin schon jahrelang in der Aufarbeitung dessen. Aktuell lese ich Dein Buch „Auch alte Wunden können heilen“ und erlebe einen Aha- Effekt nach dem anderen; begleitet von tiefer Trauer.
    Ich bin Trauma- Psychotherapeutin aus ganzem Herzen. Für mich öffnen sich wirklich neue Welten mit Deinen Beiträgen; danach war ich immer auf der Suche. Alles, was ich bisher selbst ausprobiert habe, fühlt(e) sich nicht komplett an, da fehlte irgend ein Teil. Du sprichst mir, im wahrsten Sinne des Wortes, aus der Seele. Nun kann ich mich sowohl weiterbilden, als auch aufarbeiten. Einfach toll.
    Ich danke Dir, dass Du soooo viel Material kostenfrei zur Verfügung stellst.
    Herzliche Grüße, Grit

    Antworten
  9. Gabi Schubach

    Liebe Dami,
    herzlichen Dank für diesen klaren, inspirierenden Beitrag.
    Zum einen finde ich die Bedeutung von Entwicklungstraumata äußerst wichtig,
    zum anderen habe ich nach jahrelanger Erfahrung mit diversen Gesprächstherapien
    auch den Eindruck, dass sie deutliche Grenzen haben.
    Immer wieder habe ich das Gefühl, das sie an das Eigentliche nicht herankommen.
    Ich wünsche dir für deine weitere Arbeit alles Gute und bin für deinen neuen Ansatz
    sehr dankbar.
    Alles Liebe Gabi

    Antworten
  10. Dagmar Suba

    Liebe Dami, vielen Dank für deine interessante Vorträge, ich verfolge sie alle. Liebe Grüße von mir.

    Antworten
  11. Martina Denker

    Vielen Sank,liebe Dami!! Ich erkenne mich in vielem ,was Du sagst wieder..Auch mit dem Gefühl des Getrenntseins von der Umwelt und den Menschen und der Einsamkeit auch in Gesellschaft..Die Menschen verstehen das meist nicht..Auch Ärzte nicht..Angeblich hätte ich eine schizoaffektive Störung.Aber ich bin ziemlich überzeugt,dass es sich bei mir auch um ein Trauma handelt.Es passt Alles…LG,Martina

    Antworten

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